Tiroler Behörden führten am heutigen Montag wieder Blockabfertigung durch - 36 Kilometer Lkw-Stau - Bei Unfall ein Schwerverletzter


Wie üblich begannen die Tiroler Behörden am heutigen Montag um 5 Uhr mit der Lkw-Dosierungsmaßnahme auf der österreichischen Seite der Inntalautobahn auf Höhe Kufstein. Als Durchlauf wurde anfangs eine Anzahl von 150 Lkw pro Stunde erlaubt.


Bis 9 Uhr steigerte sich diese Zahl auf 300 Lkw pro Stunde. Um 10.30 Uhr wurde die Dosierungsmaßnahme auf österreichischer Seite beendet. Der Lkw-Rückstau erreichte zur Mittagszeit seine Höchstlänge von zirka 36 Kilometern und reichte bis kurz vor die Anschlussstelle Irschenberg.

Der Stau auf der A8 hat sich mittlerweile aufgelöst. Auf der A93 staut es sich noch auf der gesamten Länge.

Einsatzkräfte der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim mit Unterstützungskräften der Autobahnpolizeistation Holzkirchen sorgten dafür, dass sich die Behinderungen für den Individualverkehr so gering wie möglich hielten.

Verstöße gegen das Lkw-Überholverbot wurden konsequent geahndet.

Um 11.35 Uhr ereignete sich im Stau, auf Höhe der Anschlussstelle Kiefersfelden, ein Auffahrunfall. Dabei fuhr ein 37-jähriger Türke mit einem österreichischen Kleintransporter auf einen lettischen Lkw auf. Sein Fahrzeug verkeilte sich unter dem Auflieger. Der 37-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus transportiert.

Zur Bergung der beiden Fahrzeuge mussten beide Fahrstreifen gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die Einfädelungsspur der Anschlussstelle an der Unfallstelle vorbeigeleitet.  

Die nächste Dosierungsmaßnahme findet am Montag, 14. Februar, statt.