Blockabfertigung der Österreicher sorgte auch beim heimischen Winterdienst für Behinderungen


Der kilometerlange Stau auf der Inntalautobahn wegen der Blockabfertigung hat am heutigen Donnerstagmorgen auch beim Winterdienst des Staatlichen Bauamtes Rosenheim für Behinderungen und Verzögerungen gesorgt. Axel Reinicke, zuständig für den Winterdienst des Staatlichen Bauamtes: „Wegen des massiven Staus auf der A 93 ging es stellenweise auch für die Räumfahrzeuge nicht mehr weiter, sie hingen schlichtweg fest“. Insgesamt hatte sich die Situation heute mit Beginn der Blockabfertigung in Österreich und dem langen Lkw-Rückstau zugespitzt, so Reinicke. 


 

Wegen des anhaltenden, teils starken Schneefalls sind die Winterdienstfahrer der Straßenmeistereien des Staatlichen Bauamtes seit den frühen Morgenstunden unterwegs, um die Staats- und Bundesstraßen frei zu räumen. In der Region Rosenheim werden insgesamt rund 320 Kilometer Streckennetz betreut. Zwölf Räumfahrzeuge sind im Einsatz, die das Streckennetz in drei Stunden abfahren können.

Dabei müssen die Winterdienstfahrer bei einer Geschwindigkeit von 25 bis 30 km/h den Pflug und den Streuautomaten bedienen, die Straßenlage, den Verkehr sowie straßenbegleitende Geh- und Radwege im Blick haben; und das in Räumfahrzeugen mit Vorbaupflügen von 3,40 Metern Breite. „Die Winterdienstfahrer sind Profis, speziell ausgebildet und geschult. Wenn ein Räumfahrzeug allerdings im Mega-Stau steckt, können auch die Fahrer nicht viel tun“, so Reinicke.

Er bittet deshalb die Autofahrerinnen und Autofahrer um Verständnis, wenn heute am frühen Morgen noch nicht alle Staats- und Bundesstraßen gleichermaßen geräumt werden konnten. „Die Winterdienstfahrer und die Kolleginnen und Kollegen in den Straßenmeistereien des Staatlichen Bauamtes arbeiten mit unermüdlichem Einsatz und großem Engagement daran, dass alle sicher durch den winterlichen Verkehr kommen.“