Selbst Co-Coach Tobias Bernd musste beim Derby in Eiselfing die Stiefel schnüren - Hartl und Helm treffen


Nach dem Kantersieg zuletzt in der Kreisklasse im Lokalderby beim Patenverein SV Ramerberg (wir berichteten) musste das Team Edling nun zum TSV Eiselfing reisen, dem dritten Auswärtsspiel in Folge. Obwohl in der Mannschafts-Aufstellung Namen wie Freddy Schramme und Phillip Bacher sowie auch Schindler, Alemi, Spötzl und Schex fehlten, war der Gast aus Edling von Anfang an tonangebend vor 100 Zuschauern in Eiselfing.


Aber torlos pfiff Schiedsrichter Tobias Sydekum, der einige eher fragwürdige Entscheidungen zumindest aus Sicht der Edlinger getroffen hatte, dann zur Halbzeit.

In Hälfte zwei dauerte es aber nicht lange und der Ball zappelte im heimischen Eiselfinger Tor. Markus Hartl traf in der 53. Minute zum umjubelten 1:0 für Edling.

Zwischenzeitlich musste Torgarant und Routinier Dzenel Hodzic verletzungsbedingt durch Georg Helm (Foto) ersetzt werden. Dieser nun, dessen Grundkompetenz eigentlich das Verhindern von Toren ist, erhöhte mal eben in der 58. Minute gleich auf ein 2:0 der Edlinger.

In der 72. Minute humpelte auch noch Torschütze Markus Hartl vom Platz und in aller Personalnot schnürte sich Edlings Co-Trainer Tobias Bernd schnell die Stiefel. Mit etwas Glück hätte er als Stoßstürmer sogar das 3:0 erzielen können, aber dieser Erfolg blieb ihm verwehrt.

Obwohl das Spiel nicht von übermäßiger Härte geprägt war, sorgte der Schiri mit zweifelhaften Entscheidungen immer wieder für Unverständnis bei Spielern und Zuschauern. Vor allem aus dem Blickwinkel der Gäste: So sahen am Ende die Edlinger Johannes Thaller in der 83. Minute und Stefan Bacher in der 90. Minute noch gelb/rot. Am Endergebnis änderte das nichts mehr.

Edling bleibt der Tabellenführer – drei Punkte vor den Tattenhausenern, die aber ein Spiel weniger absolviert haben und am Wochenende Maitenbeth mit 2:0 besiegten. Griesstätt bleibt in der Kreisklasse zur quasi beendeten Vorrunde in starker Lauerposition, drei Punkte hinter Edling.

Eiselfing dagegen hängt nun weiter in der Keller-Region .

Am kommenden Samstagnachmittag steigt um 15 Uhr im Edlinger Ebrach-Stadion der Derby-Knaller gegen den TSV Wasserburg II. Edling hofft, dass bis dahin von der Verletztenliste wieder einige Akteure gestrichen werden können …

wf