Basketball-Bundesliga: Erste Neuverpflichtung für Wasserburg


Und schon geht es weiter mit den Kader-News beim TSV 1880 Wasserburg. Nun steht die erste Neuverpflichtung für die Saison 2021/2022 fest.


Mit Levke Brodersen – hier links im Bild noch die Gegnerin von Sophie Perner – kommt eine erfahrene Spielerin an den Inn, die auch schon im Ausland gespielt hat. Levke startete ihre Basketball-Karriere bei ihrem Heimatverein in Wyk auf Föhr. Nachdem sich das Team aufgelöst hatte, wechselte sie zum SC Rist Wedel.

2010 wagte sie den nächsten Schritt in ihrer Karriere und ging nach Saarlouis zu den Saarlouis Royals. Hier spielte sie anfangs für die WNBL (weibliche Nachwuchsbundesliga) und dann auch für die Damenmannschaft in der ersten Liga. 

Erst 2018 entschied sie sich, nochmal ihre Erfahrungen im Ausland zu machen und wechselte nach England zu Sheffied Hatters, mit denen sie auch den WBBL-Cup gewann.

Nach einem Jahr dort kehrte sie allerdings nach Saarlouis zurück, ehe sie vergangene Saison dann nach Nördlingen wechselte.

Levke durchlief zudem erfolgreich die Jugendteams der deutschen Nationalmannschaft und gab schließlich im Februar 2016 ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft.

Levi, wie sie auch genannt wird, spielt auf der Point Guard und Shooting Guard Position und hat sowohl einen guten Zug zum Korb, als auch einen nicht zu unterschätzenden Wurf von jenseits der Dreierlinie. Sie zeichnet sich zudem dadurch aus, dass sie sowohl auf als auch neben dem Feld stets präsent ist und das Spiel zu lesen weiß.

„Mit Levke konnten wir eine weitere deutsche, erfahrene Spielerin davon überzeugen nach Wasserburg zu kommen, die die entstandene Lücke auf der Aufbauposition schließen soll. Damit haben wir mit ihr und Sophie schon mal zwei deutsche Spielerinnen, die auf den Positionen eins und zwei spielen können”, so Coach Rüdiger Wichote.

„Uns freut es sehr, dass Levke sich dazu entschlossen hat, nächste Saison für den TSV Wasserburg aufzulaufen. Und ein bisschen kennt sie die BADRIA Halle, ihre neue Heimspielstätte, ja auch schon aus ihren Saarlouis und Nördlingen Zeiten”, so das Management um Paula Zaschka und Peter Maier weiter.

Der Kader nimmt Zug um Zug nun Gestalt an – all zu viel Zeit bleibt ja dann irgendwie doch nicht mehr, wenn man bedenkt, dass Ende September die ersten Spiele anstehen und damit gegen Ende August die Vorbereitung anfangen wird.

msch

Foto: Gabi Hörndl