Bauausschuss gibt grünes Licht für Bau- und Sanierungsmaßnahmen an der Salzburger Straße
Der Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss befasste sich gestern mit dem Vorbescheidsantrag für den Umbau des Geschäftsgebäudes der Sparkasse in der Rosenheimer Straße. Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann informierte darüber, dass die beiden Gebäude zusammengefasst und als neue Geschäftsadresse des Unternehmens ausgestattet werden sollen. Diese Maßnahmen seien der der bauliche Teil einer langfristigen Unternehmens- und Risikostrategie.
Die Gebäude aus den 90-er Jahren benötigen dringend, so Herrmann, eine Aktualisierung der technischen Standards wie Brandschutz, Energieeffizienz, Wärmeversorgung und Sicherheit. Neben den technischen Anforderungen sollen die Gebäude den Mitarbeitern eine zukunftsfähige Grundlage der Zusammenarbeit bieten.
Die Planung wurde bereits intern vorgestellt, zwei Varianten wurden in Betracht gezogen. Hier stellte sich die Frage, ob der Umbau und die Erweiterung planungsrechtlich zulässig sind, insbesondere im Hinblick auf das Einfügen in die Eigenart der näheren Umgebung hinsichtlichdem Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und überbaubarer Grundstücksfläche.
Die Geschossflächenzahl (GFZ) erhöhe sich von 2,35 auf 2,95 beziehungsweise 2,93, je nach Variante. Das Dachgeschoss werde durch die Vergrößerung der nutzbaren Grundfläche und die Änderung der Wandhöhe und der Dachform bei beiden Varianten intensiver genutzt, dadurch erhöhe sich die GFZ, aber nicht die Anzahl der Geschosse.
Nach einer kontroversen Diskussion bezüglich der Sichtachsen auf die Altstadt (Foto) wurde mit einer Gegenstimme, von Christian Stadler (Bündnis90/Die Grünen), beschlossen, dass das Einvernehmen zu den eingebrachten Varianten mit folgenden Maßnahmen erteilt wird: Stellplätze sind in ausreichender Zahl herzustellen und das Rücksichtnahmegebot gegenüber den Nachbarn ist einzuhalten.
Als Hinweis wurde festgehalten, dass sich der Ausschuss intensiv mit den Varianten beschäftigt hat und dringend anregt, Beeinträchtigungen auf die Sichtachsen zur Altstadt so gering wie irgendmöglich zu gestalten.
Über die genauen Pläne der Sparkasse wurde nichtöffentlich beraten, ein Bericht dazu folgt.
TANJA GEIDOBLER / Bild: Herrmann
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