Morgen Abend geht's für Bayernligist Wasserburg gegen den Tabellen-Nachbarn

Seit der Saison 2010/11 spielt der SV Heimstetten in der Bayernliga, zwischendurch hatte er sich allerdings auch für ein paar Jahre in die Regionalliga verabschiedet. Der Verein aus dem Münchner Osten kann aufgrund dieser langen Erfahrung im gehobenen Amateurfußball als Amateurschwergewicht bezeichnet werden. Am morgigen Freitag-Abend um 19 Uhr gastiert der SVH erstmals seit den 1990er Jahren zu einem Pflichtspiel in der Wasserburger Altstadt. Genau gegen solche Mannschaften wollten die Löwen spielen, danach haben sich die Mannschaft und die Fans gesehnt.

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Vor einem Jahr wurde sie die erste Trainerin in der Männer-Bayernliga und musste gleich einen stark veränderten und gleichzeitig jungen Kader grundlegend justieren: Sarah Romert, Head-Coachin beim SV Heimstetten …

„Grundsätzlich wollen wir natürlich die Niederlage letzte Woche in Pipinsried so gut wie möglich ausbügeln. Wir haben ein Heimspiel und daheim ist es gegen uns extrem ekelhaft zu spielen“, weiß Wasserburgs Coach Heller, dass der Grundstein für den Klassenerhalt an der Landwehrstraße 10 gelegt werden muss. Es wird immer viel über das schöne Spiel und Kombinationsfußball philosophiert. In Pipinsried hat der Tabellenführer das Spiel nach zwei weiten Bällen des Torhüters für sich entschieden. Die Bayernliga ist eine Zweikampf-Liga, an die sich die Löwen in den ersten neun Saisonspielen immer mehr gewöhnt haben.

„Wir wollen dieses Spiel natürlich siegreich gestalten, wobei wir schon wissen, dass wir auf eine fußballerisch sehr, sehr gute Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern treffen“, so Heller. Der von Sarah Romert trainierte SV Heimstetten definiert sich über Ballbesitz und wird auch in Wasserburg dominant auftreten wollen. Die Schlüsselspieler sind Torjäger Lukas Riglewski (32), der mittlerweile als spielender Co-Trainer agiert, und Kapitän Daniel Steimel (34). Beide sind seit über zehn Jahren im Verein und waren immer Garanten für den sportlichen Erfolg.

Der SV Heimstetten wollte vor der Saison „oben mitspielen“, daher ist es nun im frühen Herbst umso überraschender, dass er derzeit in der Tabelle mit zwölf Punkten einen Zähler hinter den Löwen liegt. Damit dies auch so bleibt, brauchen die Innstädter am Freitag wieder eine Topleistung. „Die Jungs haben am Dienstag gut trainiert, sie waren extrem bereit“, berichtet Heller über den Trainingseifer seiner Spieler. „Wir freuen uns, wenn es am Freitag losgeht und wenn wir die Möglichkeit haben, dass wir die Niederlage in Pipinsried ausgleichen können.“

JAH

Foto: SV Heimstetten

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