Vor wenigen Tagen Haus verkauft - Bürgermeister Wernthaler erfreut über neue Pläne
Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising hat das ehemalige Altenheim St. Konrad in Wasserburg vor wenigen Tagen verkauft. Neuer Inhaber des Erbbaurechts ist die „Wasserburg vier GmbH“ mit Hauptsitz in Leipzig. „Wir freuen uns, dass wir hier eine so gute Lösung gefunden haben. Wir haben großes Zutrauen in die Pläne des Käufers und freuen uns für die Stadt Wasserburg“, sagt Thomas Schwarz, Vorstand des Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising für Finanzen und Infrastruktur.
Mit der Wasserburg vier GmbH wurde ein Käufer gefunden, der das Gebäude in ein Wohnheim für Auszubildende, Berufsanfänger und junge Familien umwandeln möchte. Dieses Konzept entspricht dem an die Caritas herangetragenen, dringenden Wunsch der Stadt Wasserburg am Inn, bezahlbaren Wohnraum für junge Menschen zu schaffen. “Wir freuen uns an einem so attraktiven Standort in Bayern die Möglichkeit für eine nachhaltige Investition für unser Portfolio gefunden zu haben und werden nun die nächsten Schritte zur Umsetzung des Projektes angehen”, sagt Uwe Völkel, Geschäftsführer der Firma „Wasserburg vier GmbH“.
„Die Stadt Wasserburg ist sehr erfreut über die Information, dass es nun eine Folgenutzung für die Immobilie geben soll. Jugend-Wohnraum wird in der Schulstadt Wasserburg dringend benötigt. Die Stadtverwaltung ist zu Gesprächen und Hilfestellungen über ein etwaig notwendiges Baurecht jederzeit gerne bereit”, sagt Bastian Wernthaler, Bürgermeister der Stadt Wasserburg.
Der Betrieb von St. Konrad als Altenheim war zum Jahresbeginn 2025 beendet worden – wie berichtet. Die Bewohnerinnen und Bewohner waren vorher entweder in das Caritas-Altenheim „Sonnengarten” nach Edling umgezogen oder hatten mit Unterstützung des Verbands andere für sie passende Wohnlösungen gefunden, heißt es heute von der Caritas. Die Immobilie in prominenter Berglage in der Stadt stand seitdem leer.
Aufgrund eines Sanierungsbedarfs in Millionenhöhe sowie des hohen Fachkräftemangels im Pflegebereich in der Region sei eine Weiterführung als Pflegeeinrichtung für den Caritasverband wirtschaftlich leider nicht mehr darstellbar gewesen.
Dennoch sei es dem Verband ein zentrales Anliegen gewesen, die Immobilie möglichst in eine soziale Nachnutzung zu überführen. Der Caritasverband habe die Immobilie dem Käufer – der Firma „Wasserburg vier GmbH“ – deshalb zu einem für beide Seiten fairen Preis überlassen, heißt es abschließend. Über dessen genaue Höhe hätten die Vertragspartner jedoch Stillschweigen vereinbart.
Foto: Carmen Krippl/Caritas München-Freising
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