Stadtrat beschließt Fassadensanierung am Museum
Die Fassade des Museumsgebäudes weist auf Seiten der Herrengasse und Färbergasse Putzschäden auf. Bereits im Rahmen der Haushaltsberatungen wurde die geplante Maßnahme erläutert. In der jüngsten Stadtratssitzung informierte Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann, dass, um die Gebäudesubstanz nicht weiter zu schädigen, eine Sanierung der beiden Fassaden noch in diesem Jahr unumgänglich sei. Auch die Arkade vor dem Museumseingang soll saniert werden. Der Stadtrat stimmte der Sanierung einstimmig zu.
Im Wesentlichen umfasst die Maßnahme die Freilegung des schadhaften und hohl liegenden Putzes bis auf den tragbaren Untergrund der Südfassade. Bei den Arkaden sollen vorhandene, historische Farbfassungen beziehungsweise Malereien, sofern vorhanden, gesichert werden. Die Freilegung ist schichtenweise und vorsichtig auszuführen.
An der Nordfassade soll der vorhandene zementäre Sockelputz erhalten bleiben, trotz loser Farbschichten. Es wird eine Feuchte- und Salzbelastung vermutet. Aufgrund des sehr harten zementären Bestandsputzes wird davon ausgegangen, dass ein Putzabtrag mehr Schaden als Nutzen verursachen würde.
Sowohl der Schriftzug auf Seiten der Herrengasse als auch der Färbergasse soll in Abstimmung mit der Museumsleitung erneuert werden.
Die gesamte Maßnahme und der Zeitplan ist mit der Museumsleitung abgestimmt, der denkmalschutzrechtliche Erlaubnisbescheid liegt vor.
Die Gesamtkosten liegen bei etwa 141.000 Euro brutto.
Schaufenster


Hinterlassen Sie einen Kommentar