Erstmals in seiner Geschichte hat der Landkreis Rosenheim eine Frau in diesem Amt

Vieles stand gleich an zur Premiere: Die Vereidigung der neuen Kreistagsmitglieder, die Wahl und Bestellung der stellvertretenden Landrätinnen und Landräte und die Besetzung der Ausschüsse – es waren eine ganz Reihe von Formalien, die der neu gewählte Kreistag heute in seiner konstituierenden Sitzung im Rosenheimer Landratsamt abzuarbeiten hatte.

Erstmals in seiner Geschichte hat der Landkreis Rosenheim eine stellvertretende Landrätin. Marianne Loferer (CSU) aus Riedering kann Otto Lederer (CSU) in seinem Amt als Landrat vollständig vertreten.

Zu weiteren Stellvertreterinnen und Stellvertretern, die überwiegend repräsentative Aufgaben haben, wurden bestellt:

Alexandra Burgmaier (SPD aus Raubling),

Eduard Huber (von den Grünen aus Bad Endorf),

Matthias Eggerl (CSU aus Rott) und

Georg Huber (Parteifreie-ÜWG aus Samerberg).

Bei der Bestellung der weiteren Stellvertreter des Landrats wurde Matthias Eggerl aus Rott mit 30 Jahren als jüngster Stellvertreter in dieses Amt berufen. Er gehört seit 2020 dem Kreistag an, vertritt als Bezirksrat den Stimmkreis Rosenheim-West und ist seit über neun Jahren Vorsitzender der Jungen Union sowie Sprecher des Rings Politischer Jugend.

Matthias Eggerl nach der Wahl: „Ich freue mich sehr über die neue Aufgabe und werde dieses wichtige Amt mit großem Engagement ausüben.“

Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Ausschüssen – Kreisausschuss, Jugendhilfeausschuss und Rechnungsprüfungsausschuss – wird es in der nun neu laufenden Wahlperiode auch einen Kultur-, einen Schul- und einen Umweltausschuss geben.

Die Sacharbeit wird bereits kommende Woche aufgenommen, dann treffen sich die 70 Mitglieder des Kreistags zur zweiten Sitzung.

Nach der Sitzung gab es Blumen (von links) für die neu gewählten Stellvertreter des Landrats:

Matthias Eggerl, Marianne Loferer, Otto Lederer, Alexandra Burgmaier, Eduard Huber und Georg Huber.

Stellungnahme dazu der CSU im Landkreis:

Der CSU-Kreisverband mit seinen 25 Kreistagsmitgliedern als stärkste Fraktion im Kreistag zeigt sich zufrieden mit der ersten Kreistagssitzung unter der Leitung von Landrat Otto Lederer (CSU). Besonders erfreut zeigte sich die CSU-Fraktion im Kreistag über die Wahl der ersten Stellvertreterin des Landrats, Marianne Loferer (CSU). Sie gehört dem Kreistag bereits seit 24 Jahren an, war davon 18 Jahre lang weitere Stellvertreterin des Landrats und ist seit 2023 zudem Bezirksrätin im Bezirkstag Oberbayern. Dort vertritt sie den Stimmkreis Rosenheim-Ost sowie die Stadt Rosenheim.

Marianne Loferer erklärte nach ihrer Wahl:
„Ich bin sehr dankbar und übernehme dieses Amt mit großer Demut. Mein herzlicher Dank gilt dem Kreistag für das große Vertrauen.“

Auch CSU-Fraktionssprecher Georg Weigl zeigte sich mit den Entscheidungen zufrieden:
„Mit der Bestellung der sehr engagierten Marianne Loferer, insbesondere durch ihren langjährigen Einsatz in den Blaulichtorganisationen sowie von Matthias Eggerl als Sprecher des Rings Politischer Jugend ist eine gute und ausgewogene Besetzung gelungen. Damit setzt der Kreistag sowohl auf Erfahrung als auch auf die junge Generation und übernimmt Verantwortung für die Zukunft unseres Landkreises.“

Auch mit den weiteren Stellvertretern des Landrats – Alexandra Burgmeier (SPD), Eduard Huber (Grüne) sowie Georg Huber (ÜW/Parteifreie) – verbinde die CSU-Fraktion im Kreistag eine gute und sachliche Zusammenarbeit. Gemeinsam wolle man den Kreistag konstruktiv und positiv begleiten sowie Verantwortung für die weitere Entwicklung des Landkreises übernehmen.

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