Ramerberger Kitzretter absolvierten zwei Drohnen-Testflüge - Nachwuchs gesucht
Wenn die Mähsaison beginnt, muss die Kitzrettung bestens vorbereitet sein, damit die Vielzahl der Wiesen verantwortungsvoll abgesucht werden kann. Gleich zwei Testflüge mit den Drohnen wurden von den Ramerberger Kitzrettern im Vorfeld absolviert, um die diversen Teams wieder zu einer Einheit zusammenzuschweißen, die sich geradezu blind versteht. Das ist notwendig, um die in den Wiesen versteckten Kitze so gründlich wie möglich ausfindig zu machen und zügig in Sicherheit zu bringen.
Wie die Vergangenheit gezeigt hat, ist Schnelligkeit ein bedeutender Faktor. Um in dieser Saison noch schneller zu werden, wurden neben den mitgeführten Ladestationen für die Drohnen extra Ersatz-Akkus angeschafft, so dass niemand mehr auf den Volllade-Prozess warten muss.
Ebenso wichtig ist die Erfahrung der Drohnenführer, die das ihnen übermittelte Wärmebild gut lesen müssen und ihre Crew, die losgeht, um das gefundene Kitz zu bergen, gut zu dirigieren.
Nachwuchs an Kitzrettern ist immer gesucht – auch wenn es anfangs Überwindung kostet, morgens um 6 Uhr ( oder noch früher) hochkonzentriert bereit zu sein. Der Einsatz entschädigt allemal und ermöglicht eine Verbindung mit der Natur, die zunehmend abhanden kommt. Daher legen die Ramerberger großen Wert darauf, bereits Kinder mit einzubinden.
Wer als Kind bei den Testflügen bereits selbst einmal Hand an eine Drohne legen durfte, oder losrennt, um das Versteck zu finden, hat ein anderes Bewusstsein für Natur und Tiere. Umso mehr, wenn er an einer tatsächlichen Kitzsuche teilnehmen darf. Er erfährt neben dem Kick des Abenteuers auch die Freude über so wunderbare Wesen wie Rehkitze. So eine unmittelbare Erfahrung stellt jedes Videospiel in den Schatten.
Schaufenster


Hinterlassen Sie einen Kommentar