Fernanda von Sachsen Quartett spielte im Gimplkeller
Jungen expressiven Jazz voller Energie und Ausdruckskraft gab es kürzlich im Wasserburger Gimplkeller. Das Fernanda von Sachsen Quartett gastierte auf Einladung der Jazzinitiative Wasserburg vor rund 40 Gästen – und hinterließ ein begeistertes Publikum.
Die junge Münchner Jazz-Sängerin und Komponistin Fernanda von Sachsen präsentierte gemeinsam mit Pablo Struff (Piano), Sebastian Claas (Bass) und Jonas Sorgenfrei (Schlagzeug) ein facettenreiches Programm aus Eigenkompositionen und ausgewählten Jazz-Standards. Ihre Musik spannte einen eindrucksvollen Bogen zwischen lyrischer Tiefe, expressiver Harmonik und kantigen Rhythmen. Dabei verschmolzen Einflüsse aus dem klassischen Gesang mit der Tradition des Vocal Jazz zu einer unverwechselbaren Klangsprache.
Fernanda von Sachsen, die als Tochter einer Opernsängerin früh musikalisch geprägt wurde und bereits im Kindesalter mit Klavier und Gesang begann, überzeugte durch stilistische Sicherheit und emotionale Präsenz. Unterstützt wurde sie von einer bemerkenswert jungen, dynamischen Band, die sensibel aufeinander reagierte und zugleich mit mutiger Spielfreude überzeugte.
Besonders hervorzuheben ist das einfühlsame und zugleich präzise Schlagzeugspiel von Jonas Sorgenfrei, der den Sound des Abends mit großer Zurückhaltung und Eleganz prägte.
Der Funke sprang schnell über: Das Publikum zeigte sich begeistert und dankte dem Quartett am Ende mit viel Applaus und Standing Ovations.
MJV / Fotos: Manfred Braun
Schaufenster



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