Schülerfahrt des Luitpold-Gymnasiums nach Straßburg

„Carrefour de l‘Europe“ – Kreuzung Europas, so wird die Stadt Straßburg oft genannt. Auf einer Studienfahrt kurz vor der Abiturprüfung konnten die Schülerinnen und Schüler des Französischkurses am Luitpold-Gymnasium erkunden, was es damit auf sich hat.

Im Laufe der vergangenen Jahrhunderte wechselte die Stadt am Rhein mehrmals unfreiwillig ihre Zugehörigkeit zwischen Deutschland und Frankreich. Für die Elsässer bedeuteten diese oft kriegerischen Konflikte große Herausforderungen. In der EU ist es schließlich gelungen, nationalistische Feindschaft in Partnerschaft zu verwandeln. Der Rhein ist keine umstrittene Grenze mehr. Wo sonst als in Straßburg wäre daher das Europäische Parlament besser angesiedelt?

Wenn Schüler dort zu Gast sind, wird die ferne, abstrakte Institution EU für sie greifbar und lebendig. So kann es hoffentlich gelingen, den Wert dessen zu schätzen, was unsere Vorfahren hier geschaffen haben.

Gerhard Widmann

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