Es gab Ehrungen, Bilanzen, eine Vorschau und einen Vortrag: Über die Heilkraft der Bäume
Zur Jahresversammlung des Obst und Gartenbauvereins Rettenbach-Farrach begrüßte Vorstand Stefan Reich die Mitglieder und Gäste beim Neuwirt. In seinem Rückblick auf das Vereinsjahr 2025 erinnerte er an viele gelungene Aktivitäten. Den Bau einer Sitzgarnitur für den Kirchplatz mit Einweihung, die Kinderkräuterwanderung sowie Ausflüge zur Heumilchkäserei und in die Wildschönau. Auch ein Vortrag zum Räuchern mit Harzen und Kräutern wurde angeboten.
Ein besonderer Höhepunkt war das festlich begangene 125-jährige Vereinsjubiläum, das mit vielen Besuchern und einem abwechslungsreichen Programm für Jung und Alt gefeiert wurde.
Stefan Reich bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern, die mit großem Einsatz zum Gelingen des Jubiläumsfestes beigetragen haben.
Ein schöner Moment der Versammlung war die Ehrung langjähriger Mitglieder.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Josef Rutzmoser geehrt,
für 50 Jahre Johanna Braunersreuther, Karl Müller und Hildegard Rottmann
und ganze 60 Jahre hält Alexander Haas dem Verein die Treue.
Alle Geehrten erhielten eine Urkunde, Ehrennadel sowie ein Geschenk als Dank für ihre langjährige Verbundenheit. Das Foto oben zeigt von links
Gartler-Vorstand Stefan Reich und Hildegard Rottmann, Josef Rutzmoser, Karl Müller sowie Alexander Haas. Die geehrte Johanna Braunersreuther war leider nicht anwesend.
Auch konnten wieder so manche Neumitglieder im abgelaufenen Jahr begrüßt werden.
Nach dem Kassenbericht von Helene Spötzl erfolgte einstimmig die Entlastung der Vorstandschaft.
Anschließend stellte der Vorstand das Jahresprogramm 2026 vor, das wieder viele attraktive Angebote für alle Gartenfreunde Bereit hält. Geplant ist ein Gartlerstammtisch im nun eröffneten Maibaum-Stüberl in Neuhäusl (wir berichteten) mit Kinderprogramm sowie im Juli ein Ausflug in die sogenannte „bayerische Provence“ zum Lavendelhof nach Dorfen.
Im Nachbarort Oberkorb werden das Tomatenparadies und eine Obstbrennerei besichtigt. Weitere Programmpunkte sind das Kräuterbüschl-Binden zu Maria Himmelfahrt, ein Vortrag über die Aromatherapie und eine Führung im Tropenhaus in Weihenlinden. Außerdem: Das Kraut-Einmachen sowie ein Kinderprogramm dürfen natürlich nicht fehlen.
Als Abschluss des Abends hielt Evi Gampl einen Vortrag über die Heilkraft der Bäume. Sie stellte verschiedene heimische, aber auch etwas exotische Sorten wie Tujopsis, den Mammutbaum, Ginko oder Farnzypresse vor. Vom Wacholder erfuhren alle, dass er zum Entgiften heöfe und zum Räuchern verwendet werden könne. Die Lärche und Kiefer enthalte ein heilsames Harz, das zur Wundheilung beitragen könne.
Aus den Maiwipfeln der Fichte könne ein Sirup für Atemwegserkrankungen hergestellt werden. Auch für die Bachblüten würden Auszüge von der Hainbuche oder Kastanie verwendet. Am einfachsten und mit einer sehr guten Wirkung auf die Gesundheit empfahl Eva Gampl einen Waldspaziergang sowie das Anlehnen an Bäume. Das strahle Ruhe aus und lasse den Herzschlag ruhiger werden.
GS
Schaufenster



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