Sturmwarndienst am Chiemsee sowie am Waginger und Tachinger See startet am 1. April

Auch wenn diese Woche die Temperaturen nochmals Minusgrade erreicht haben, startet wieder die Wassersportsaison. Daher nimmt auch der Sturmwarndienst am Chiemsee sowie am Waginger und Tachinger See am 1. April wieder seinen Betrieb auf. Am Chiemsee befinden sich zwölf Sturmwarnleuchten, am Waginger und Tachinger See befinden sich vier Sturmwarnleuchten, die bei Gefahr eines Sturms zwischen 7 und 22.00 Uhr eingeschaltet werden. Um ein reibungsloses Funktionieren der Leuchten stets zu gewährleisten, wird bis Ende Oktober jeweils jeden Mittwoch um 8 Uhr ein Probealarm ausgelöst.

40 Lichtblitze in der Minute bedeuten dabei „Starkwindwarnung“, mit ihr wird vor Windböen oder anhaltendem Wind von 6 und 7 Beaufort (39 bis 61 Kilometer pro Stunde) gewarnt. Die Starkwindwarnung soll die Wassersportler auf die Gefahr aufmerksam machen und sie veranlassen, die Wetterentwicklung sorgfältig zu verfolgen und ihr Verhalten darauf abzustellen. Die „Sturmwarnung“ selbst wird durch 90 Lichtblitze in der Minute angezeigt und warnt vor Sturmböen von 8 und mehr Beaufort (62 Kilometer pro Stunde und mehr). Die Sturmwarnung soll die Wassersportler veranlassen, unverzüglich alle Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und das Ufer oder windgeschützte Stellen aufzusuchen.

Die Beachtung und Befolgung der Sturmwarnsignale liegt in der Eigenverantwortung jedes Seebenutzers beziehungsweise Bootsführers und wird im eigenen Interesse nachdrücklich empfohlen. Weitere Informationen sowie Merkblätter zur Bedeutung der Sturmwarnsignale und zum richtigen Verhalten bei Sturm gibt es unter www.traunstein.com (Sturmwarndienst am Waginger und Tachinger See sowie Sturmwarndienst am Chiemsee).

 

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