Am Wochenende: „Die Räuber" unter der Regie von Nik Mayr drei Mal zurück in Wasserburg
Auf dem Programm beim Theater in Wasserburg ein Wiedersehen: „Die Räuber“ von Friedrich Schiller unter der Regie von Nik Mayr auf der Bühne. Diese Räuber sind vielleicht ein bisschen anders, als man sie aus der Schule kennt … Einfach mal miterleben am kommenden Wochenende. Drei Mal besteht die Chance: Am Freitag und Samstag, 6. und 7. März, um 20 Uhr und am Sonntag, 8. März, bereits um 19 Uhr.
Bei Mayr leben Franz und Karl Moor die Hamletsche Frage, „ob’s edler im Gemüte, die Pfeile und Schleudern wüsten Schicksals stumm zu dulden oder das Schwert zu ziehen gegen ein Meer von Plagen und im Anrennen enden.“
Was sich Karl nennt, wird zum Widerständler, zum Outlaw, geht über Leichen, schwingt sich auf zum Heilsbringer gegen ein Meer von Plagen.
Was Franz heißt, heißt Kanaille, duldet, pflegt, droht zu verenden, geht über Leichen, schwingt sich auf … und wofür?
Die Geschwister neiden sich alles, gönnen sich nichts, gieren selbstsüchtig und nennen sich selbstlos. Sie treten, was sie pflegen sollten und pflegen, was sie tritt … und wofür?
Irgendwo zwischen Kain und Abel und „Verbotene Liebe“ sitzen die Moors und rauben sich gegenseitig ihr Leben, ihre Liebe, ihre Lieben.
Die Geschwister Moor sind „die Räuber“ … aber wofür?
Es spielen: Hilmar Henjes • Thorsten Krohn • Rosalie Schlagheck und
Ensemble-Neuzugang Lea Luisa Schönhuber übernimmt den Part von Amelie Heiler.
Die Theaterbar hat ab zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn geöffnet und freut sich, Besucher auf den Theaterabend einstimmen zu dürfen …
Karten zum Stück gibt’s hier:
Foto: WS-Archiv / Christian Flamm
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