Johanniter bieten kostenfreie Kurse zu Erster Hilfe am 14. März in Wasserburg

Eine Erste-Hilfe-Ausbilderin der Johanniter unterstützt eine Kursteilnehmerin dabei, in einer Simulation eine Verletzte mit einer Rettungsdecke zu versorgen.
Was kann ich bei einem großflächigen Stromausfall tun? Wie bereite ich mich und meine Familie auf einen Zivilschutz- oder Katastrophenfall vor? Und wie helfe ich, wenn der Rettungsdienst nicht wie gewohnt schnell zur Stelle ist? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der neuen Kurse „Erste Hilfe mit Selbstschutzinhalten“, die die Johanniter am Samstag, 14. März, erstmals kostenfrei in Wasserburg anbieten.
Die Schulungen sind Teil eines bundesweiten Programms des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Ziel ist es, die praktische Fähigkeit der Bevölkerung zu stärken, in Notlagen selbst und anderen helfen zu können – insbesondere im Zivilschutz- und Katastrophenfall, wenn Hilfe verzögert eintrifft. Die Kurse werden vom Bund finanziert und sind für die Teilnehmenden kostenfrei.
Zwei Module – ein Ziel: handlungsfähig bleiben, wenn es darauf ankommt
In Wasserburg starten die Johanniter mit zwei Modulen, die sich besonders gut ergänzen:. Im Modul 2 „Vorbeugung und Reaktion im Zivilschutz und Katastrophenfall“ lernen die Teilnehmenden, wie sie sich auf Situationen wie Stromausfälle, Unwetter oder Brände vorbereiten und im Ernstfall richtig reagieren. Behandelt werden unter anderem sinnvolle Notfallvorräte und organisatorische Vorsorge. Dazu gehört zum Beispiel, welche Dokumente man mitnehmen sollte, wenn man das Haus oder die Wohnung schnell verlassen muss.
Im Modul 3 „Medizinische Erstversorgung im Zivilschutz und Katastrophenfall“ werden die medizinischen Aspekte vertieft: Was tun, wenn professionelle Hilfe über längere Zeit nicht verfügbar ist? Trainerinnen und Trainer vermitteln, wie Erste Hilfe unter erschwerten Bedingungen möglich ist. Dieses Wissen wird in einem Praxistraining weiter vertieft.
Mit den Erste-Hilfe-Kursen mit Selbstschutzinhalten wollen die Johanniter Menschen in der Region befähigen, auch in Ausnahmesituationen einen klaren Kopf zu behalten und handlungsfähig zu bleiben. Wer weiß, wie man sich vorbereitet und im Ernstfall hilft, schützt nicht nur sich selbst, sondern entlastet auch das professionelle Hilfeleistungssystem.
Die ersten Kurse finden am Samstag, 14. März, in den neuen Räumen des Johanniter-Zentrums Oberbayern-Südost, Pfarrer-Neumair-Str. 2 in Wasserburg unweit des Badria-Schwimmbads, statt. An diesem Tag werden sowohl Modul 2 „Vorbeugung und Reaktion im Zivilschutz und Katastrophenfall“ als auch Modul 3 „Medizinische Erstversorgung im Zivilschutz und Katastrophenfall“ angeboten.
Dank der Förderung durch das BBK sind die Kurse kostenfrei. Die Plätze sind aufgrund bundesweit vorgegebener Kontingente begrenzt. Daher sollte man sich rasch unter www.johanniter.de/oberbayern-suedost einen der 20 Kursplätze sichern.
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