Auftakt am Nachmittag mit der Mixed-Staffel - Die Aufstellung, die Chancen

Deutschlands beste Biathletin – Franzi Preuß aus Albaching – stellt sich am morgigen Sonntag um 14 Uhr zum Olympia-Auftakt der Biathleten in den Dienst des Teams: Denn die bisherige Weltcup-Saison sieht in der deutschen Bilanz nicht so rosig aus. Mit der 31-Jährigen vom SC Haag als Schlussläuferin im südtirolerischen Antholz sollen die deutschen Biathleten gleich im ersten Olympia-Rennen zu einer Medaille laufen. So zumindest der Plan des DSV bei starker Konkurrenz …

Aber: Das deutsche Quartett morgen mit Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franzi Preuß ist in dem 4×6-Kilometer-Rennen auf 1.600 Metern Höhe wahrlich nicht der Favorit. In den bisherigen zwei Saison-Mixed-Wettbewerben kamen die Deutschen im Weltcup nur auf Rang acht (in Östersund) und elf (in Nove Mesto).

Franzi hätte auch auf den Start verzichten können, um Kräfte zu sparen in der Höhe von Antholz – um ihre eigenen Medaillen-Ambitionen nicht zu schmälern, heißt es vom DSV. Denn Franzis erklärter Traum sei ja eine Einzel-Medaille, nur diese fehle ihr in ihrer in Kürze endenden Karriere. Mit der Frauen-Staffel hatte die Albachingerin 2022 eine Bronze-Medaille gewonnen.

Die Mixed-Staffel steht zum vierten Mal im olympischen Programm. Die Deutschen sind bisher immer leer ausgegangen.

Bei der Premiere 2014 lief das Team als Vierter über die Ziellinie, wurde später aber wegen des Dopingfalls Evi Sachenbacher-Stehle disqualifiziert.

In Pyeonchang 2018 kamen die Deutschen auf Rang vier,

in Peking 2022 auf Platz fünf.

Quelle: ARD

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