Mit Videoüberwachung und Detektivarbeit gegen illegale Müllablagerungen
Die Stadt Rosenheim geht mit Videoüberwachung und Detektivarbeit gegen illegale Müllablagerungen an Wertstoffinseln vor. Wer erwischt wird, dem drohen jetzt Bußgelder von bis zu 2.500 Euro. Das heißt es am heutigen Dienstag-Nachmittag aus dem Rathaus.
Die Stadt Rosenheim verzeichne nämlich seit einiger Zeit eine deutliche Zunahme illegaler Müllablagerungen an den Wertstoffinseln.
Neben nicht korrekt entsorgten Wertstoffen wie Glas, Papier oder Leichtverpackungen würden zunehmend Grüngut, Sperrmüll, Elektrogeräte und Hausmüll einfach neben den Containern abgestellt. Dies schädige Umwelt und Stadtbild und verursache erhebliche Kosten für alle Bürgerinnen und Bürger.
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, lässt die Stadt künftig besonders betroffene Wertstoffinseln stichprobenhaft durch eine beauftragte Detektei überwachen. Die Aufnahmen dienen ausschließlich der Beweissicherung bei Ordnungswidrigkeiten und erfolgen in enger Abstimmung mit den zuständigen Datenschutzbehörden.
Gleichzeitig erinnert die Stadt Rosenheim daran, dass das Abstellen von jeglichen Abfällen und Wertstoffen neben Containern sowie außerhalb der Einwurfzeiten ebenso eine Ordnungswidrigkeit darstelle und mit Geldbußen geahndet werden könne.
Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ausschließlich zulässige Wertstoffe in die jeweiligen Container zu den ausgewiesenen Einwurfzeiten von Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr zu werfen und bei vollen Containern auf eine der über 70 weiteren Wertstoffinseln auszuweichen.
Viele Abfallarten können kostenlos am Wertstoffhof abgegeben werden. Für Bürgerinnen und Bürger, die ihren Sperrmüll selbst zum Wertstoffhof bringen, fallen bei einer Menge von bis zu 300 Kilo pro Haushalt pro Kalenderjahr lediglich zehn Euro an. Diese Menge kann auf bis zu sechs Anlieferungen aufgeteilt werden.
Standorte der Wertstoffinseln sind zu finden auf der digitalen Karte oder im entsprechenden Flyer auf der Webseite der Stadt Rosenheim unter https://www.rosenheim.de/buergerservice/ver-und-entsorgung/wertstoffinseln/ .
Schaufenster


Die Geldstrafe ist zu gering. Die Strafen sollten sehr hoch sein, und dazu sollten diese Personen in ihrer Freizeit die Wertstoffinsel für ein Jahr sauber halten müssen. So dass es diese Mitbürger auch zu spüren bekommen.
Vielleicht hilft ein Schild in allerlei Sprachen?
Ist nur ein Vorschlag von einem Freund.
Sparen Sie sich Ihre fremdenfeindliche Sprüche.
daran ist nichts fremdenfeindlich..
Natürlich ist dieser Kommentar Rassismus motiviert. Machen Sie sich nicht lächerlich.
Nenn es wie du willst, aber dass viele Leute hier kein Deutsch können, kein Deutsch können wollen
und nie gelernt haben, wie man Müll trennt, ist nun mal so.
Warum wars dann vor 15 Jahren noch nicht so?
Videoüberwachung, durchgeführt von einer Detektei, praktiziert die Stadt Wasserburg seit Jahren sehr erfolgreich. Regelmäßig werden kleine und große „Saubären“ erwischt und zahlen!
Was nützt ein Video davon? Die einen wird man nicht finden, die anderen will man nicht finden und der wieder andere hat die 2.500 nicht, dann belässt man es beim mahnenden Zeigefinger.
Aber die datenschutzgerechte Videoaufnahme kostet dem Bürger zehntausende von Euros. Da ists ja mit Kamera aufhängen nicht getan.
Zu kurz gesprungen Herr oder Frau ummadumm. Die Detektei beobachtet die Kamera live, checkt sofort, nachdem der Täter wieder weggefahren ist, was da genau illegal abgeworfen wurde und hat dann sehr oft das Kfz.-Kennzeichen über das die Täter dann ermittelt werden können. Die kommen nämlich meist mit dem Auto zum Entsorgen!
Ja dann kann die Detektei aber auch ohne Kamera vor Ort stehen und die Leute weiterschicken, die Müll dabei haben, der da nicht hingehört.
Andere Frage noch: Hat man denn dabei bedacht, dass dies u.U. dazu führt, dass der Müll dann wo anders abgeladen wird?
Der hier fotografierte Müll ist ja lediglich nicht eingeworfen (vielleicht war der container ja voll). Oder siehst du hier Asbestplatten?