„Wir nennen es das Schranken-Syndrom“

Unfall am Belacqua: Nicht zum ersten Mal kommt ein Auto ohne Fahrer ins Rollen

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004   IMG_4536Der Unfall am Dienstag Vormittag (wir berichteten) am Belacqua – er ist leider kein Einzelfall, wie uns Theaterleiter Uwe Bertram mitteilte. In den letzten Monaten rollten bereits drei Autos ohne Fahrer am Lenkrad rückwärts auf die Hauptstraße hinaus. „Wir nennen das mittlerweile das Schranken-Syndrom“, so Bertram. Der Name hat Methode. Nämlich folgende: Morgens müssen die Autofahrer an einer fast ebenen Stelle am Parkplatz zur Bücherei an einer Schranke aussteigen, um diese zu öffnen. Doch die Optik trügt. Es gibt ein kleines Gefälle. Wer die Handbremse nicht anzieht …

 

 

… hat nach dem Aussteigen schnell den (Blech-)Schaden.

So geschehen am heutigen Dienstag Vormittag (wir berichteten). Da machte sich der Pkw einer jungen Ebersbergerin selbstständig und rollte die Salzburger Straße in Richtung der Wasserburger Altstadt hinab. Die Fahrerin, so die Polizei, wollte vor der dortigen Bücherei eine Schranke öffnen und verließ zu diesem Zweck ihren Pkw ohne die Handbremse anzuziehen. Der Wagen rollte daraufhin auf die Salzburger Straße, wo dieser gegen einen LKW prallte und in der Folge dann rückwärts die Salzburger Straße hinab rollte und letztendlich an einem Baum vor dem Gymnasium zum Stehen kam.

Verletzt wurde bei diesem Unfall zum Glück niemand, zumal auch keine Schüler an der dortigen Bushaltestelle warteten. Es entstand ein Gesamtsachschaden von rund 7.000 Euro. Der Pkw der jungen Frau war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

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Ein Gedanke zu „„Wir nennen es das Schranken-Syndrom“

  1. Das ist aber ein Armutszeugnis, wenn das bereits dreimal passiert ist und die Schranke ist immer noch da?

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