„Wir gfrein uns scho narrisch!“

Nur noch zwei Tage! Ein kleiner Vorgeschmack aufs Wasserburger Frühlingsfest

San d’Haferlschua scho butzt? Is s’Trachtengwand hergricht? In zwei Tagen geht’s endlich los, das Wasserburger Frühlingsfest! Die Vorbereitungen auf dem Festgelände laufen auf Hochtouren! Und obwohl es noch einige kleine Baustellen gibt, kommt beim Rundgang schon ein richtiges „Frühlingsfest-Feeling“ auf. Was heuer auf dem Programm steht, welche Neuheiten es gibt und wie die Schausteller und Wirte dem Frühlingsfest entgegenblicken … schaut’s es eich o!

Auf dem Vergnügungspark werden die Fahrgeschäfte noch fertig aufgebaut, Sicherheitschecks gemacht und die Verkaufsstände dekoriert:

 

 

Heinz Fieseler aus Würzburg betreibt jedes Jahr den „Jumbo-Jet“ für Kinder. Heute baut er in die Waggons einen neuen Boden ein, damit alles schön glänzt. Für ihn ist die Atmosphäre auf dem Wasserburger Frühlingfest einzigartig: „Wir fahren auf viele Volksfeste, aber in Wasserburg ist es so schön familiär.“

 

 

 

 

 

 

Kerstin Zinnecker-Münch aus Neumarkt- Sankt Veit bestückt noch ihren sechs Meter hohen „Glücksritter“-Losstand, bevor ab Freitag die Gewinne ausgeschüttet werden. Sie ist schon seit 15 Jahren beim Wasserburger Frühlingsfest dabei und jedes Jahr kommt sie gerne wieder her: „Mir gefällt das Miteinander in Wasserburg so gut. Man merkt richtig, dass das Frühlingsfest hier ein wichtiger Treffpunkt für Jung und Alt ist. Man verabredet sich, lernt neue Leute kennen und alle sind in Tracht. Das ist nicht überall so!“

 

Ihr Schwager Manuel Zinnecker ist heuer zum ersten Mal dabei. „Kerstin hat immer so geschwärmt, dass auf dem Wasserburger Frühlingsfest so viele junge Leute sind, da dachten wir, unser neues Fahrgeschäft könnte gut ankommen.“ „Avengers“ heißt es und schleudert die Insassen kopfüber und mit High-Speed durch die Luft.

 

 

Hendrick Branicki aus Rott ist auch dieses Jahr wieder mit seinem Pizzastand dabei. Bei der Frage, was ihm am Frühlingsfest am besten gefällt, lacht er. „Wenn die Kinder ein Pizzastück in der Hand haben, das fast größer ist als ihr Kopf, und über beide Ohren grinsen, dann freut mich das jedes Mal wieder.“

 

Auch in den Festzelten kehrt allmählich das „Frühlingsfest-Flair“ ein:

 

 

Festplatz-Manager Andi Obermaier ist mit den Vorbereitungen absolut zufrieden: „Bis jetzt läuft alles gut. Ich hoffe einfach, dass das alles so bleibt. Ich bin recht zuversichtlich. Des werd scho!“

 

 

 

 

Andis Vater Hans Obermaier, der Betreiber der Weißbierbar im Festzelt, ist ein echtes „Urgestein“ des Wasserburger Frühlingsfestes. „Ich bin schon so lang dabei, da war das Frühlingsfest noch unten am Gries. Sowas muss man mögen. Das ist ein ganz eigenes Lebensgefühl. Besonders jetzt als Rentner kann ich mich voll und ganz dem Frühlingsfest widmen.“

 

 

Zusammen mit Manuel Scheyerl betreibt Stefan Staudinger die „Wiesn Alm“. Ein bisschen umgebaut haben sie, was die Inneneinrichtung angeht. „Die Bar steht jetzt näher am Eingang, damit man leichter an seine Getränke kommt“, scherzt er. „Zeitmäßig samma guad dabei. Wir gfrein uns scho narrisch!“

 

Am Freitag geht’s um 17.15 Uhr los mit dem Festzug vom Bahnhofsplatz zum Festgelände. Die anderen traditionellen Programmpunkte wie zum Beispiel der Dirndl- und Burschentag am Mittwoch, 7. Juni, der Tag der Betriebe am Donnerstag, 8. Juni, und das große Feuerwerk am Sonntag, 11. Juni, werden mit vielen weiteren Attraktionen und Veranstaltungen zu einem abwechslungsreichen Festprogramm abgerundet.

Neben einigen Klassikern gibt es in diesem Jahr auch Neuerungen, sowohl im Programm als auch auf dem Festplatz: Die Johanniter und das Bayerische Rote Kreuz werden heuer erstmals eine feste Sanitätsstation zwischen der Wiesn-Alm und dem Fit&Fun haben.

Außerdem können die Verantwortlichen ab heuer den Bierzeltbetrieb bis Mitternacht ausweiten. Bisher war um 23 Uhr Schluss. Auch wenn die Bands in der letzten Stunde nicht mehr spielen, die Maß kann dann noch ganz gemütlich ausgetrunken werden.

Beim Dirndl- und Burschentag gibt es heuer auch eine kleine Änderung. Die Wettbewerbe, die es zu bestreiten gilt, werden erst verraten, wenn die Gruppierungen entschieden haben, wer antritt. Klingt nach einer Mordsgaudi!

Alle weiteren Attraktionen, Neuerungen und ein ausführliches Festprogramm gibt es auf der Internetseite des Wasserburger Wirtschafts-Förderungs-Verbands. MP

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