Weg zum Riedener Biergarten gesperrt

Gemeinde Soyen weist mit Schild auf „Gefahrengebiet" hin - Alternativrouten ...

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fussweg rieden_kNur wenn man am Wegesrand genau hinsieht, fällt sie einem auf: Eine kleine weiße Warntafel, schon halb versteckt im Gebüsch, weist seit Monaten darauf hin, dass der Fußweg von Wasserburg nach Rieden hinter Zell nach der Hälfte des Weges gesperrt ist. Laut Aufschrift aufgrund eines Erdrutsches. Wir haben uns auf die Suche nach dem Erdrutsch gemacht und Erstaunliches entdeckt …

Erste, gute Nachricht für alle, die den Riedener Biergarten zu Fuß erreichen wollen: Der Weg von Wasserburg am Inn entlang bis hinauf auf die Riedener Innhöhe ist fast überall gut zu begehen. Und auch vom Erdrutsch, der den Weg auf Soyener Gemeindegebiet versperrt hatte, ist nach dem Winter nicht mehr viel zu sehen. Zu Fuß also kein Problem, nach Rieden zu kommen. Für Radlfahrer allerdings schon. Ihnen kann nur die Umleitung über Zell den Berg hinauf Richtung Graben und Kirchreit empfohlen werden.Für Fußgänger geht eine weitere Route nach dem Warnschild (Foto unten) rechts ab. Sie führt ins Neubaugebiet von Rieden – unweit des Biergartens.

 

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Soyens Bürgermeister Karl Fischberger zur offiziellen Sperrung des Weges: „Das Schild bleibt weiterhin an Ort und Stelle, weil eine Sicherung des Geländes für uns einfach zu kostspielig ist.“ Es gäbe geologische Gutachten, die den betreffenden Hang vor Rieden als Gefahrengebiet kennzeichnen, zumal dieser eigentlich in Privatbesitz ist. Auch weist er auf die beschriebenen Alternativrouten hin.

Somit bleibt es den Spaziergänger und Radfahrer auf ihrem Weg zum Biergarten überlassen: Entweder den etwas längeren, sichereren Weg über die Landstraße, oder doch den gewohnten Pfad am Inn entlang zu nehmen. Mit dem Hinweis, dass die Benutzung auf eigene Gefahr geschieht!

 

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Gefährlicher Überhang: Den ursprünglichen Weg von Wasserburg nach Rieden zu sichern, würde die Gemeinde Soyen viel Geld kosten. Es gibt Alternativrouten. Fotos: David P. Hain 

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5 Gedanken zu „Weg zum Riedener Biergarten gesperrt

  1. Wenn der Weg offen ist und die Benutzung auf eigene Gefahr erfolgt, warum steht das dann nicht so auf dem Schild?! Das abgebildete Zeichen „259“ bedeutet nach der StVO „Verbot für Fußgänger“ und schließt eine Benutzung durch Spaziergänger definitiv aus.

    Verständlich, dass sich Kommune und Eigentümer rechtlich absichern wollen und müssen. Bei mir hinterlässt so ein Schild aber eher den Eindruck, dass einer der schönsten und eindrucksvollsten Spazierwege der ganzen Gegend langsam aufgegeben wird.

    Mensch Leute! Es muss doch für eine wohlhabende Gemeinde wie Soyen, die einen gut ausgestatten Bauhof mit fähigen Mitarbeitern hat möglich sein, einen Weg instand zu halten. Wirklich problematisch sind doch nur rund 100 Meter. Das kann doch nicht die Welt kosten und hat es doch bestimmt auch in der Vergangenheit nicht.

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  2. Rupert Martl

    .. und ’s Radl schiam, für a paar Meter? Ha?
    Des moan i.

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  3. Rupert Martl

    I moan, wenn i a Radl dabei hob, bin koa Fußgänga, weil, wenn i’s net daschnauf, deaf i a schiam.
    So.

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  4. The Guardian

    Ja, aiso, entweda gäh i da an andern Weg wia alle andern, aba i hob da no nia a Problem ghabt. As Radl schiab i auffi und warum des Schuidl da stäht, des verschtäh i eh ned. Der Weg, wenns auffi geht, ja mei, der war ja scho imma so a Sach…I dad sogn, da gheart a Schuidl hi, dass ma auf eigene Gefahr da auffimaschiert und scho is a Ruah. Pfuit eich God, demnaxt beim Wirt in Rian.

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    1. Dad i aa sogn! Fia de Essiknedl mit schee vui Zwiefe und a Russnmass beim Wirt in Rian, dad i no ganz andere Gefahren auf mi nehma!

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