„Wasso“: Ärzte und Zimmermann im Einsatz

Wasserburger helfen gemeinsam in Tansania - Vorträge bei St. Konrad

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pfarreiWas ist eigentlich  „Wasso“? Nein, das ist keine Abkürzung für Wasserburg. „Wasso“ ist eine Krankenstation in Tansania, die von dem Wasserburger Pfarrer und Arzt Thomas Brei geleitet und betreut wird. Mit drei interessanten Vorträgen durch den Chefarztes der Chirurgie im Wasserburger Krankenhaus, Clemens Bitter, sowie vom Oberarzt Wieslaw Slipy-Knoblich und von Jakob Kühn, einem gelernten Zimmerer und Freund von Thomes Brei, konnten die Besucher des Pfarrsaals von St. Konrad einen Eindruck bekommen, unter welch extremen Bedingungen in Wasso den Menschen geholfen wird.

Dr. Bitter und Dr. Slipy-Knoblich opferten ihren Urlaub und arbeiteten ehrenamtlich im dortigen Krankenhaus. Beide brachten ihr medizinisches Fachwissen und ihre langjährige ärztliche Erfahrung ein. Viele Patienten aus dem Volk der Massai erhielten hierdurch eine fachkundige medizinische Heilbehandlung. Jakob Kühn war nahezu ein Jahr in Wasso. Dort hat er tatkräftig seine Fähigkeiten und Kenntnisse eingesetzt. Dank seiner freiwilligen Mithilfe erhielten unter anderem die Kinderabteilung und die Intensivstation ein neues Dach.

Durch das Zusammenspiel von Bitter und Knoblich wurde es im Pfarrsaal zu keiner Sekunde langatmig und viele der Erlebnisse, die mit Bildern untermalt waren, verleiteten auch zum Schmunzeln. Es durften aber doch die Bilder des Kurzurlaubes nicht fehlen, welcher die beiden Ärzte in die Serengeti führte. Dank des Schutzprojektes durch B. Grzimek konnte die Artenvielfalt in diesem Gebiet größtenteils bis heute erhalten werden. Jakob Kühn zeigte in seinem Vortrag in beeindruckender Weise seine handwerklichen Fähigkeiten und seine Kreativität, waren doch mit einfachsten Werkzeugen große Aufgaben zu bewältigen.

Foto: Das Bild zeigt die Verabschiedung der Referenten durch die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Isolde Brandl (von links): Jakob Kühn, Dr. Slipy-Knoblich und Dr. Bitter.

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