Steffi Wagner geht!

Traurige Nachricht für Basketball-Fans in Wasserburg - Eichler bleibt zum Glück

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WagnerWährend der neue Coach Georg Eichler zum Glück bleibt, gibt es für die Basketball-Fans trotzdem eine traurige Nachricht heute am Dienstagmorgen: Eine von Wasserburgs beiden deutschen Nationalspielerin geht: Steffi Wagner! Sie habe sich dazu entschlossen, zum Liga-Konkurrenten Rutronik Stars Keltern zu wechseln, obwohl sie sich in ihren drei Jahren in Bayern sehr wohl gefühlt habe, heißt es. „Zukünftig wünsche ich mir wieder eine tragende Rolle in einem Team zu übernehmen“, so Wagner, die außerdem ihr Studium in Karlsruhe fortsetzen möchte. Beim TSV Wasserburg wird dieser Schritt sehr …

… bedauert, da alle rund ums Team Steffi sehr ins Herz geschlossen hatten, erklärt Gaby Brei:

„Es fällt sehr schwer eine so positive Spielerin ‚on and off the court‘ wie man so schön sagt, gehen zu lassen. Aber wir können sehr gut verstehen, dass sie eine neue Herausforderung sucht und wünschen ihr alles Gute. Sie gehört damit zu den wenigen deutschen Spielerinnen, die neue Schritte wagen und ich denke, das muss man, auch wenn‘s schwer fällt, akzeptieren und respektieren.“

Die Saison 2015/2016 ist für den TSV Wasserburg mit dem zehnten deutschen Meistertitel und inklusive Champions-Cup und Pokalsieg mit dem Triple 2016 sehr erfolgreich zu Ende gegangen. Hinter den Kulissen arbeitet vor allem Abteilungsleiterin Gaby Brei schon seit Wochen eifrig am Team für die neue Spielzeit. Die wichtigste Personalie wurde dabei schon früh entschieden. „Im Februar, obwohl da ja weder Cup noch Meistertitel erreicht waren, ja noch nicht mal die Play-Offs begonnen hatten, haben wir uns vorerst per Handschlag mit Head-Coach Georg Eichler auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt“, berichtet Brei: „Sicher ein großer Vertrauensvorschuss, aber das gute Bauchgefühl wurde ja bestätigt.“

Besonders schätzt man beim TSV Eichlers Fachkompetenz und die guten Führungsqualitäten, aber auch der gute Kontakt zum Publikum und seine Beliebtheit in seinem ersten Jahr am Inn waren ein wichtiges Kriterium.

Bei den Sponsoren kommt der gebürtige Münchener ebenfalls gut an. Zudem hat die Zusammenarbeit in der letzten Meistersaison mit dem medizinischen Team um Hansi Friedl und Dr. Oliver Braunsperger, das das Team schon seit vielen Jahren hervorragend betreut, sehr gut funktioniert. „Das Gesamtpaket passt also“, so die Wasserburger Basketball-Chefin, der auch wichtig war, dass nach den Vorgängern Hansi Brei und Basti Wernthaler wieder ein Sympathieträger auf der Position des Cheftrainers der erfolgreichen Damen sitzt.

Für den 39-jährigen Georg Eichler war es keine schwere Entscheidung, ein weiteres Jahr in Wasserburg zu bleiben. „Die Zusammenarbeit mit den drei Damen vom Management sowie auch mit den Co-Trainern Michi Zovko und Hansi Brei, der medizinischen Abteilung und den Athletik-Coaches klappt super“, erklärt „Schorsch“, der mit diesem Fundament für die neue Saison wieder angreifen will:

„Natürlich werden wir wieder alle Energie auf das große Ziel‚ eine Runde weiter im EuroCup‘ legen, aber auch national wollen wir unsere Titel verteidigen, was nicht so einfach wird, wie die meisten möglicherweise meinen.“

 

 

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