Pfefferspray stoppt Edlinger nicht

Polizei: Mann (54) musste gefesselt werden - Dann Festnahme

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Polizeieinsatz in der GrostadtEine Mitarbeiterin des auf dem Wasserburger Frühlingsfest eingesetzten Security-Dienstes verständigte telefonisch die Polizei, weil ein Gast gegen 2 Uhr heute in der Nacht partout die Wiesn-Alm nicht verlassen wollte. Als er von der Security mehrmals zum Verlassen aufgefordert wurde, habe er die Männer beleidigt und mit einer Flasche bedroht. Die eingetroffenen Polizisten wurden von dem 54-jährigen Edlinger ebenfalls übel beleidigt, sagen die Beamten heute am Morgen. Eine Personalien-Feststellung verweigerte der Mann, stattdessen habe er einen der Beamten …

… unvermittelt tätlich angegriffen.

Der Angriff sei nur durch den Einsatz von Pfefferspray abgewehrt worden.

Dabei wurden sowohl beide Polizeibeamte, als auch der Beschuldigte leicht verletzt, sie erlitten Augenbrennen und ein Polizist klagte über Übelkeit, heißt es weiter.

Nur durch zwei zusätzliche Polizeistreifen konnte der Widerstand endgültig gebrochen werden und der 54-Jährige sei gefesselt zur PI Wasserburg verbracht worden, sagt die Polizei.

Der Vorfall wurde von annähernd 20 Zeugen beobachtet. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von deutlich über ein Promille. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an.

Der Beschuldigte wurde aufgrund seiner Aggressivität in Sicherheitsgewahrsam genommen.

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9 Gedanken zu „Pfefferspray stoppt Edlinger nicht

  1. Edlinger 😉

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    1. Aber die Kombination mit Polizisten, die sich selbst und gegenseitig Pfefferspray verabreichen, macht die Geschichte erst richtig gut….

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  2. Ein Wasserburger

    Genau diese Besucher sind es, die unsere Volksfeste leider nachhaltig beschädigen und immer mehr einschränken werden – nicht nur beim Frühlingsfest (siehe Vorfälle in Grafing, etc.).

    Viele Leute kommen gerade auch aus dem weiteren Umkreis nach Wasserburg, weil sie hier ein familienfreundliches und lockeres Fest besuchen möchten.

    Aber die mittlerweile fast täglich zu lesenden Polizeiberichte sind einfach traurig und man fragt sich schon, ob man nach 22 Uhr noch auf dem Festplatz sein sollte.

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  3. Drei Polizeistreifen + Security = eine Festnahme!!! Unglaublich …

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    1. Zum Glück wars nur EIN Edlinger, sonst wärs eng geworden …

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    2. OhgottOgott

      Da weiß ja mal wieder jemand Bescheid…?

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  4. der Reitmehringer Roland

    Irgendwie stimmt die Relation nicht. Für einen Edlinger braucht man ein Polizei-Großaufgebot. Bei der Ruhestörung im Palmanogarten sieht man keine Polizei.

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  5. Ich fordere eine Sperrzeitverlängerung am Frühlingsfest.

    Früher war auch spätestens um 22.30 Uhr Schluss. Heute können sich die Besucher eben länger abdichten …

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  6. Weiterdenker

    Bei sowas stelle ich mir immer die Frage „Wer zahlt den Einsatz“ die Allgemeinheit über Steuern oder der was den ganzen Einsatz verursacht hat? Ich wäre dafür dass die Allgemeinheit die Bereitschaft der Polzei etc. selbstverständlich bezahlt.
    Solche Einsatz dann aber dem Verursacher in Rechnung gestellt werden….hat ja auch einen gewissen „Lerneffekt“ vielleicht?

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