Ortenburg war eine Reise wert

Der Heimatverein startete sein diesjähriges Exkursionsprogramm

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HV-ExkursionWasserburg – 32 Teilnehmer machten sich dieser Tage mit dem Heimatverein nach Ortenburg auf. Dabei besichtigte der Verein die Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt, genannt Sammarei, wobei es sich bei dieser Wortherkunft um eine volkstümliche Abwandlung von Sancta Maria (Heilige Maria) – Sankt Marei zu Sammarei handelt. Im Laufe der Zeit hat sich Sammarei zu einer der bedeutendsten Wallfahrtsstätten Süddeutschlands entwickelt.

 

Die hölzerne Feldkapelle mit Schindeldach und Dachreiter in der Mitte des Chores ist das Herzstück der Wallfahrtskirche. Das Innere und Äußere der Feldkapelle schmücken an die 1300 Votivbilder aus vier Jahrhunderten.

Wie bei allen Fahrten des Heimatvereins, wird bei den Exkursionen großer Wert auf sachkundige Führungen an den verschiedenen Orten gelegt. Zahlreiche Nachfragen belegen das ausgeprägte kunstgeschichtliche Interesse der Vereinsmitglieder, die sich immer wieder gerne Zeit nehmen, auch versteckte oder weniger bekannte Orte in der Region anzusteuern.

Nach dem Mittagessen begann die Führung durch Schloss Ortenburg. Die Grafen von Ortenburg zählten zu den angesehensten und mächtigsten Geschlechtern des bayerischen Hochadels. Sie wetteiferten an Macht und Besitz mit den Wittelsbachern.

Das Schloss beherbergt heute ein Schlossmuseum mit prunkvollem Renaissance-Innenhof; in der Schlosskapelle ist die berühmte Renaissance-Holzkassettendecke zu sehen.

Weitere kulturgeschichtliche Fahrten führen den Heimatverein in diesem Jahr nach Burghausen, Raitenhaslach und Marienberg (21.6.), ins Tal von Goldach und Ornaubach (19.7.) und mehrtägig in das Obere Donautal (1.-5.9.). Für diese Fahrten sind jeweils noch Plätze frei und Sie können sich noch telefonisch anmelden oder informieren unter Tel. 08071/920369.

 

Foto: Die Teilnehmer der Exkursion des Heimatvereins.

 

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