„Museum, Gesellschaft, Zukunft“

Internationaler Museumstag: Aktionsprogramm auch in Wasserburg

image_pdfimage_print

Logo2_2015 4c.inddAm 17. Mai feiern Museen zum 38. Mal den Internationalen Museumstag. Ziel ist es, auf die gesellschaftliche Bedeutung der Museen weltweit hinzuweisen. Das Museum Wasserburg beteiligt sich bei freiem Eintritt mit einem bunten Aktionsprogramm.  Unter dem Motto „Museum, Gesellschaft, Zukunft“ informiert der Internationale Museumstag darüber wie Museen Besucher begeistern und kulturelles Erbe vermitteln. Dabei steht ihre Rolle als Bestandteil einer weltoffenen, lebendigen und zukunftsfähigen Gesellschaft im Mittelpunkt.

Auch wenn historische Objekte den Hauptbestandteil der Sammlungen vieler Museen ausmachen, sind diese doch Orte der Zukunft. Zahlreiche Ausstellungen verknüpfen Vergangenes mit gesellschaftlichen Themen der Gegenwart. Mit neuen Ideen und kreativen Angeboten fördern die Museen dabei den interkulturellen Austausch.

Der Internationale Museumstag

Der durch den internationalen Museumsrat ICOM einberufene Internationale Museumtag wird seit 1978 jährlich im Mai gefeiert. Er soll auf die große Themenvielfalt der Museen weltweit aufmerksam machen. Im vergangenen Jahr waren allein in Deutschland 1.830 Museen mit über 10.000 Aktionen dabei.

Programm im Museum Wasserburg

Auch das Museum Wasserburg beteiligt sich am 17. Mai mit einem Programm. Zwischen 13 und 17 Uhr ist das Museum bei freiem Eintritt geöffnet. Kinder können an einer Museumsrallye teilnehmen. Daneben finden offene Themenführungen zum diesjährigen Motto statt.

Warum ist ein Schulranzen von früher viel leichter und kleiner als einer von heute? Und warum waren Kinderwägen damals alles andere als bequem? Die Familienführung „Kindheit früher – Kindheit heute“ beantwortet diese und andere Fragen. Um 13 und 16 Uhr stellt die einstündige Führung anhand historischer Objekte Bezüge zur Lebenswelt der kleinen Besucher her.

Um 14 Uhr widmet sich die Führung „Sprache ohne Worte – Christliche und weltliche Zeichen im Museum“ Zeichen und Symbolen an den Museumsobjekten. Viele Symbole waren früher allgemein bekannt, haben aber im Laufe der Jahrhunderte ihre Bedeutung verloren oder eine neue erhalten. Während der Führung können die Besucher diese geheimnisvolle Sprache kennen- und lesen lernen.

Unter dem Titel „Du siehst ja aus wie ein Mann, mein Schatz!“ führt Museumsleiterin Sonja Fehler durch die aktuelle Sonderausstellung „Veronika, der Lenz ist da!“. Dabei greift sie anhand der Unterhaltungskultur vor allem gesellschaftliche Themen der 20-er und 30-er Jahre auf und gibt so Einblick in eine Zeit, in der unsere heutige Gesellschaftsordnung entworfen wurde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.