Gläubige strömen an Pfingsten ins Festzelt

Traditioneller Festgottesdienst der Vereine so gut besucht wie selten

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Wasserburg Festgottesdienst_25 05 15_0075klTraditionell geht es am Morgen des Pfingstmontags auf dem Wasserburger Frühlingsfest etwas ruhiger zu, dann nämlich wenn sich die Wasserburger Vereine zum Gottesdienst im Festzelt treffen. Das war heuer sehr gut besucht, als Stadtpfarrer Dr. Paul Schinagl die Gläubigen begrüßte und die Stadtkapelle Wasserburg die feierliche Schubertmesse anstimmte. Ebenso feierlich war der Anblick des schön geschmückten Altares auf der Bühne und den dahinter stehenden Fahnenabordnungen der Vereine. Auch die Mitglieder des Festausschusses und Festwirt Schorsch Lettl durften dabei nicht fehlen.

Der Pfingstmontag bescherte trockenes und relativ warmes Wetter – gerade recht für den Pfingstmontag-Zeltgottesdienst, dachten sich wohl viele Wasserburger, denn sie füllten in diesem Jahr bis in den Nachmittag hinein das Zelt. Umringt von den Fahnenabordnungen der Vereine und den Ministranten aus beiden Pfarreien, feierte Stadtpfarrer Dr. Paul Schinagl den besonderen Gottesdienst.

Für seine Predigt stellte er die Wirkung von Hefe und Sauerteig als Zutaten, um Brot bekömmlich und genießbar zu machen, in den Mittelpunkt. Dieses Bild, wie der Sauerteig den ganzen Teig durchdringe und ihn umwandle, so solle auch die Sendung der Christen wirken: Man müsse nur das zur Entfaltung bringen, was Gott bereits in den Menschen grundgelegt hätte – und mit den Christen würde die Kirche der Gesellschaft beigemischt werden. Feierlich umrahmte die Stadtkapelle Wasserburg den Gottesdienst auch mit Liedern für die Gemeinde.

Im Anschluss an den Gottesdienst blieben dann die meisten Gäste noch im Zelt auf eine zünftige Brotzeit oder gleich zum Mittagstisch. Nach einer kurzen Umbauphase sorgte  die Stadtkapelle weiter für prima Festzeltstimmung, Stadtpfarrer Schinagl warb heuer vom Besuch der messe begeistert: „Toll, dass wir heuer so viele Gläubige versammlen konnten.“

Abends geht es um 19 Uhr wieder mit Stimmungsmusik weiter. Es spielen die „Grenzgängern“.

DJG/ Andrea Däullary

Fotos: Dietmar Gebert

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