„Gestecktes Ziel mehr als übertroffen“

Gestern 1200 Einwendungen gegen geplante DK-1 Deponie Odelsham übergeben

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deponieGestern hat die Bürgerinitiative mehr als 1200 Einzel- und Sammeleinwendungen zum Planfeststellungsverfahren zur geplanten DK-1 Deponie Odelsham an den Bürgermeister der Stadt Wasserburg, Michael Kölbl, übergeben (Foto). Bereits zwei Tage vor Ende der Einwendungsfrist hat die Bürgerinitiative Wasserburger Land damit ihr selbst gestecktes Ziel mehr als übertroffen. „Diese große Zahl an Einwendungen ist ein wichtiges Signal an die Regierung von Oberbayern und die antragstellende Firma Zosseder“, so Roger Diller, Vorsitzender der Bürgerinitiative …

„Die Bürgerinnen und Bürger lehnen die geplante Deponie ab, die Einwendungen sind ein klarer Auftrag auch an die Bürgermeister der Stadt Wasserburg und der Gemeinde Babensham, sich mit allen Mitteln gegen diese Deponie zu wehren“, so Diller weiter. Bei der Stadt Wasserburg seien zudem weitere Einwendungen per Post eingegangen.

Doch auch trotz dieses massiven Widerstandes aus der Bevölkerung sei die Deponie noch nicht vom Tisch. Die Entscheidung liege letztlich bei der Regierung von Oberbayern, die nun die Einwendungen an die Firma Zosseder weiter leiten werde, damit diese dazu Stellung nehmen könne.

Für die Bürgerinitiative Wasserburger Land gehe die Arbeit weiter. „Als nächstes muss die Rechtslage geklärt werden und auch, ob eine Fortführung des Verfahrens noch Sinn macht, nachdem überplante Grundstücke der Gemeinde Babensham und der Stadt Wasserburg nicht zur Verfügung stehen“, so Roger Diller.

„Die Zusammenarbeit mit dem BUND Naturschutz sowie der Stadt Wasserburg und der Gemeinde Babensham wollen wir in dieser wichtigen Phase weiter intensivieren.“ Außerdem seien noch einige Ungereimtheiten aus der Akteneinsicht zu hinterfragen.

 

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Ein Gedanke zu „„Gestecktes Ziel mehr als übertroffen“

  1. Wenn diese Deponie wirklich kommt, dann steht absolut fest:
    Politiker aller Ebenen und aller Colour handeln bewusst gegen ihre Wähler, gegen ihre Bürger, gegen ihre Brötchengeber, zu Gunsten von Gewerbe und Lobbyisten.

    Wie wäre es sonst zu erklären, dass es in Wasserburg weder möglich ist, eine simple Gastwirtschaft zu schließen, die weitum die Lebensqualität der Bewohner beeinträchtigt? Noch eine Mülldeponie, die der Lebensqualität/Gesundheit aller Wasserburger Bewohner auf ewige Zeiten schadet, verhindert werden kann?

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