Die neue Wintersaison fest im Visier

DSV-Team der Telemarker zur Vorbereitung in Wasserburg - Sportart bald olympisch?

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051_kDie deutsche Telemark-Nationalmannschaft gastierte dieser Tage zur leistungsdiagnostischen Untersuchung im neuen Funktionszentrum im Sportpark Fit&Fun in Wasserburg. Sportmediziner Dr. Sebastian Sinz (Foto: kniend) testete mit seinem Betreuerstab das Team um Weltmeister Tobias Müller auf Herz und Nieren. Die Mannschaft hatte bei den Weltmeisterschaften in den USA drei Goldmedaillen und zwei Bronzemedaillen gewonnen.

 

Im Weltcup verteidigte Tobias Müller die große Kristallkugel für den Gesamtweltcup. Da im Juli die FIS Delegation in Cancun/Mexiko tagt und möglicherweise eine positive Entscheidung über eine künftige Teilnahme an Olympia ansteht, müssen Athleten und Betreuer vorbereitet sein.

„Der Telemarksport wird im Deutschen Skiverband (DSV) bislang nur in der Kategorie Sportentwicklung geführt. Das würde sich aber dann schlagartig ändern. Um den Ernstfall zu proben Olympia 2018 in Pyeong Chang, sollte die Trainingsplanung zielgerecht erfolgen. Mit
bestimmten Tests werden die Athleten auf muskuläre Schwachstellen untersucht, um
diese frühzeitig in der Vorbereitungszeit zu kompensieren“, so Sebastian Sinz. „Verletzungsbedingte Ausfälle könnten eine mögliche Olympiasaison gefährden. Mit einem eingespielten Team aus Teamarzt, Trainer, Physiotherapeut, Sportwissenschaftler, Orthopädietechniker, Funktions- und Konditionstrainer, sowie Ernährungsberater wird gemeinsam ein individueller Fahrplan für Weltmeister Tobias Müller und seine Teamkollegen entwickelt.“

Somit werde eine stabile Basis für die nächste Wintersaison gelegt. „Denn die Wintersaison
2018 ist hoffentlich schon eine Olympiasaison für die Telemarker.“

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