Viel Pech mit der Wurfausbeute – aber …

Wasserburgs U19-Mädls sind Deutscher Basketball-Vizemeister!

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FotoU19Es hat nicht ganz gereicht: Mit 48:74 verliert die U19 weiblich das Finale des DBB-Jugendpokals gegen den TSV Hagen und darf sich jetzt Deutscher Vizemeister nennen. Sauba, Mädls: Ein riesiger Erfolg für das Team von Coach Kenan Biberovic, das zuvor im Halbfinale die Gastgeber aus Trier mit 64:61 bezwungen hatte.

Die Wasserburgerinnen waren ungeschlagen als Oberbayerischer, Bayerischer und Südostdeutscher Meister unter die Top 4 Deutschlands eingezogen.

Sie starteten gut ins Halbfinale und führten schnell mit 5:2. Doch Trier hielt dagegen und so ging es ausgeglichen (16:17) ins zweite Viertel. Große Probleme bereitete der Wasserburger Verteidigung die Trierer Topspielerin, die in der ersten Halbzeit 27 Punkte erzielte. Mit einem 33:40-Rückstand ging es in die Pause, wo Biberovic von seinem Spielerinnen mehr Intensität in der Defense und bei der Reboundarbeit forderte.

Die Gäste setzten das gut um und waren nach einem 8:2-Lauf schnell wieder zurück im Spiel. Bis Anfang des letzten Viertels war das Spiel ausgeglichen.

„Doch dann hat man gesehen, dass wir langsam die Kontrolle übernommen haben. Knackpunkt war auch, dass wir die dominierende Triererin in den zweiten 20 Minuten bei acht Punkten halten konnten“, so der Wasserburger Trainer, der sich zwei Minuten vor Spielende über den Ausgleich und die vorentscheidende Führung zum 63:61 freuen konnte. Ein verwandelter Freiwurf und ein Ballgewinn seiner Mannschaft besiegelte den knappen Sieg und den Einzug ins Finale.

Dort trafen sie auf den TSV Hagen 1860, der sich im zweiten Halbfinale deutlich gegen die BG Zehlendorf durchgesetzt hatte. In einer intensiv geführten Partie von beiden Seiten, blieben die Wasserburgerinnen im ersten Viertel noch dran und lagen nur 16:22 zurück. „Wir haben sehr gut gespielt, aber leider hatten wir Pech mit der Wurfausbeute“, kommentierte Biberovic das Spiel seiner Mädchen, die in der Folge leider auch wieder im Rebound nachließen und Probleme mit der Pressverteidigung bekamen: „Ein anderes großes Problem war die Foulverteilung: 22 für uns nur sieben für Hagen, das hat schon etwas an der Moral gerüttelt.“

Trotzdem war der Coach immer mit dem Kampfgeist seines Teams zufrieden, dass sich nie aufgab, auch als es zur Halbzeit bereits mit 28:43 zurücklag. Damit war die Vorentscheidung für die starken Hagenerinnen gefallen, die den Vorsprung nach dem Seitenwechsel noch weiter ausbauten. Die Enttäuschung bei den Innstädterinnen war im ersten Moment natürlich groß, doch sie währte nur kurz, denn alle Wasserburger sind sich einig: „Wir sind trotzdem sehr stolz auf diese Saison: Deutscher Vizemeister ist eine Wahnsinns-Leistungs.SOA

In Trier spielten: Linda Pettersson (2 Punkte gegen Trier – 6 Punkte gegen Hagen), Lena Kaup (3 – 2), Karin Bayerl (8 / 2 Dreier – 12 / 4), Miri Zeller (17 / 3 – 0), Anna Fuchs (13 / 1 – 13 / 1), Lena Aß (4 – 2), Vicky Luthardt (13 – 5), Sophia Obermayr (0 – 0), Merigona Bajrami (0 – 0) und Tatjana Stemmer (4 – 8).

Nicht dabei sein konnten: Sophia Priller und Katharina Höcketstaller.

Foto: Die Deutschen Vizemeisterinnen mit der Silbermedaille – hinten von links: Coach Kenan Biberovic, Merigona Bajrami, Karin Bayerl, Tatjana Stemmer, Vicky Luthardt und Sophie Obermayr. Vorne von links: Anna Fuchs, Lena Aß, Linda Pettersson, Lena Kaup und Miri Zeller. Es fehlen: Sophia Priller und Katharina Höcketstaller.

 

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