Theaterkreis: Wallenstein zentrales Thema

Vorverkauf gestartet - Positive Bilanz bei Hauptversammlung

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„Die Hand Gottes“ von Anderas Kuhnlein  – sie wird eine nicht unerhebliche Rolle beim Wallenstein-Festival spielen. Sepp Christandl (Foto) und Spielleiter Christian Huber waren dieser Tage zu gast beim Unterwössner Künstler. Fotos: red

Sepp Christandl mit der „Hand Gottes“.

Wasserburg – Eine rundum positive Bilanz zog Vorsitzender Sepp Christandl bei der Jahreshauptversammlung des Theaterkreises Wasserburg. Das abgelaufene Vereinsjahr sei ganz im Zeichen der Vorbereitungen auf das große Sommerfestival gestanden, das vom 22. August bis 22. September am Inndamm über die Bühne geht. Mittlerweile hätten sich fast 400 Teilnehmer registriert, so der Vorsitzende. Der Kartenvorverkauf für das Historienspektakel habe vergangene Woche begonnen.

Christandl ging bei seinem Bericht auch auf die zahlreichen Aktivitäten des Theaterkreises im vergangenen Jahr ein. So habe man weiter an der Tradition der historischen Stadtführungen festgehalten. „Wir könnte da noch viel mehr Termine machen. Die Nachfrage ist riesengroß. Allein uns fehlt’s am nötigen Personal“, so der Vorsitzende. Neben der Organisation des Nachtflohmarktes, der wie alle Jahre ein voller Erfolg gewesen sei und Tausende Besucher in die Altstadt gelockt habe, seien diesmal auch zwei größere Fahrten der Theaterkreis-Mitglieder auf dem Programm gestanden. Einmal habe man sich ins österreichische Mattighofen aufgemacht. Dort ist im Museum das so genannte Wasserburger Fähnlein aufbewahrt. Am Stadtfest habe ein ganzer Bus voll Wasserburger, die allesamt historisch gewandet waren, teilgenommen. „Die Österreicher werden heuer im Gegenzug bei uns am Festival mit dabei sein“, so Christandl. Eine zweite Fahrt habe nach Memmingen geführt, „wo wir bei den Wallenstein-Festspielen ein bisserl spioniert haben“, sagte Christandl.

Insgesamt sei das vergangene Jahr ganz im Zeichen des neuen Bürgerspiels gestanden. Der Vorsitzende: „Der Bau von Bayerns größter Kanone, der dicken Berta, hat einiges an Zeit und Energie gekostet. Ebenso die Vorbereitungen auf das spektakuläre Winterbiwak.“ Beide Vorhaben hätten für eine riesige Medienresonanz gesorgt. „Wir haben Wasserburg in ganz Bayern unter die Leute gebracht.“ Die Marke „Wasserburg“ positive und aktiv zu stärken, sei eine nicht unwichtige Aufgabe des Theaterkreises. Christandl freute sich in diesem Zusammenhang besonders, dass sich am neuen Bürgerspiel sehr viele Wasserburger Vereine und Institutionen beteiligen. „Was wir alleine mit dem Stadtarchiv und dem Museum auf die Beine stellen werden, ist schon eine Reise nach Wasserburg wert“, versprach der Vorsitzende, der gleichzeitig darauf hinwies, dass der Kartenvorverkauf für die fünf Festival-Wochenenden begonnen habe.

Karten gibt es bei der Sparkasse Wasserburg unter Telefon 08071/101129 oder im Internet unter https://ticketservice.sparkasse-wasserburg.de/regional.htm. Christandl freute sich auch, zwei ganz besondere Teilnehmer am Wallenstein-Festival den Mitgliedern präsentieren zu können. So habe man mit dem europaweit bekannten Unterwössener Künstler Andreas Kuhnlein abgemacht, dass drei seiner großdimensionalen Werke als zentrale Elemente im Eingangsbereich und auf der Hauptbühne zu sehen sein werden. „Außerdem sind wir gerade dabei, für die Reitere einen allseits bekannten Olympiasieger zu gewinnen. Mehr darf ich aber noch nicht verraten, weil das noch nicht ganz in trockenen Tüchern ist.“

Christandl dankte allen Mitgliedern für ihr tolles Engagement, erinnerte aber auch gleichzeitig daran, dass für das Bürgerspiel noch viel ehrenamtlicher Einsatz gefordert sei. „Da kommt in den nächsten drei Monaten noch jede Menge Arbeit auf uns zu.“ Als einen der wichtigsten Termine in den nächsten Wochen nannte der Vorsitzende den Sonntag, 23. Juni. Um 15 Uhr treffen sich erstmals alle Statisten (bis auf Stadtkapelle und Reiterei) in der Straßenmeisterei des Landkreises zu einer gemeinsamen Probe mit den Hauptdarstellern. „Wir suchen noch Freiwillige in allen Bereichen. Wer Lust hat, eine Aufgabe oder eine kleine Statistenrolle zu übernehmen, kann an diesem Abend einfach reinschneien.“ Die Mitgliederversammlung erteilte abschließend der Vorstandschaft einstimmig die Entlastung. -WS-

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