Preise für Grundig und „Weißwurstjahre“

Die Auszeichnungen bei den 13. Wasserburger Theatertagen

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Matthias Grundig (Foto unten) erhält den Darstellerpreis der 13. Wasserburger Theatertage. Der Schauspieler überzeugte die Jury als Staatsanwalt in „Terror“. Mit dieser Produktion gastierte das Metropoltheater München in Wasserburg. Der Darstellerpreis ist mit 1000 Euro dotiert und wird vom Landkreis Rosenheim vergeben. Den Inszenierungspreis in Höhe von 4000 Euro vergibt der Verband Freie Darstellende Künste Bayern. In diesem Jahr bekommt ihn die Gruppe „Zwangsvorstellung“ aus Nürnberg für „Weißwurstjahre“ (Foto). Die Preise werden in der nächsten Spielzeit im Theater Wasserburg ausgehändigt. 

 

Fotos: Christian Flamm

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6 Gedanken zu „Preise für Grundig und „Weißwurstjahre“

  1. Isolde Brandl, Pfarrgemeinderatsvorsitzende

    Leserbrief zum Artikel „Hier wendet sich der Gast mit Grausen“ im Kulturteil der Wasserburger Zeitung

    Herr Rainer W. Janka erstellte eine Rezension zu einem bei den Wasserburger Theatertagen dargebotenen Stückes namens „Weißwurstjahre“ durch das „Theater Zwangsvorstellung“ aus Nürnberg. Herr Janka charakterisierte das Stück als verstörend blasphemisches Theater, bei dem alles „böse, schmutzig und verletzend intensiv“ war. „Am Ende erstickt man als Zuhörer in Wut und Zorn. Es tat weh, sehr weh“, so der Rezensent. Die religiösen Gefühle vieler Christen wurden mit einem derartigen Theaterstück aufs Schwerste verletzt. Ich bedanke mich im Namen der Pfarrgemeinderäte von St. Jakob und St. Konrad in Wasserburg sehr herzlich bei Herrn Janka für diese Kritik und hoffe, dass ähnlich Blasphemisches bei den Wasserburger Theatertagen in Zukunft außen vor bleibt. Geist und Niveau an Stelle von Geschmacklosigkeit und Blasphemie wären mit Sicherheit ein Gewinn für alle.

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    1. Haben Sie das Stück gesehen?

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    2. Ich war in dem Stück und bin froh das so etwas in Wasserburg zu sehen ist!
      Und ich kann verstehen das es Menschen gibt die es anders sehen. Kunst darf und soll polarisieren.
      Aber einen solchen Kommentar aufgrund einer Kritik zu schreiben kann ich nicht verstehen….
      Alle Zuschauer sind bis zum Schluß geblieben und es gab langen Applaus.
      Es haben also nicht alle es so gesehen wie der Kritiker!
      Glückwunsch an das Theater Wasserburg für die Auswahl der Preisvergabe!
      Und bitte weiter so….

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      1. Ich war, Gott sei Dank, niicht in dem Stück. Mir reichten die Aussagen vieler, die ihr Eintrittsgeld besser für etwas anderes ausgegeben hätten, als für solch einen derartigen Unsinn. Ich wundere mich schon, warum eigentlich wir Christen solche eine „Darbietung“ so einfach ohne Widerworte hinnehmen sollen. Würde sich diese „Theatergruppe“ solch eine geschmacklose Innszenierung auch mit dem Isalam und dem Propheten Mohammed erlauben? Da wäre der Teufel los. In anderen Ländern, z.B. in Polen, ist solch eine Art Schmierentheater schon ein Grund für ein strafrechtliches Verfahren! Und wenn der Vater Staat dann für solch einen Blödsinn auch noch Gelder im Rahmen eines Preises vergibt, dann lang ich mir halt nur noch mehr ans Hirn. Wer solche Stücke als preiswürdig erachtet, der sollte vielleicht doch einmal einen Spezialisten konsultieren! Gerne besuchte ich früher das Theater, aber mit solchen Aufführungen will ich nichts zu tun haben. Mich sehen sie definitiv nicht wieder. Im Übrigen, werte/r Akelei beziehen sich die Worte von Frau Brandl in keinster Weise auf das Stück selbst, sondern sie bezieht sich auf das Wort von Herrn Janka, dem ich auch voll und ganz zustimme. Also erst lessen und dann schreiben!

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        1. Sehr geehrter Crescendo, wir haben zwei Punkte gemeinsam. Beide mögen wir keine Blasphemie und wir haben das Stück nicht gesehen! Ich frage mich jetzt aber, wie Sie es sich da jetzt heraus nehmen können, über das Stück zu urteilen und anders Denkenden den Besuch eines Spezialisten nahe zu legen. Wer braucht wircklich den Spezialisten oder wäre besser in Polen aufgehoben?
          Ich gehe davon aus, dass Deutschlands Theater auch ohne Sie auskommen werden. Im Übrigen, ist Janka`s Wort „Gottes Wort“? Also, erst denken und dann schreiben! Jetzt nochmal zum besseren Verständnis, mir hätte das Theaterstück wahrscheinlich auch nicht gefallen, aber ohne es gesehen zu haben, kann ich doch keinen solch vernichtenden und beleidigenden Kommentar abgeben!
          MfG

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  2. Blümchenmaler

    Herr Janka, Verfasser des Berichts über die Aufführung des Stückes „Weißwurstjahre“ schrieb eine fulminante Kritik. Manche seiner Wertungen teile ich, andere nicht. Aber er hat das Stück gesehen. Ein Urteil steht ihm zu. Dem Publikum indes auch. Es war, wie auch Janka bemerkte, begeistert. Dank des Preises haben auch jene Bürger Wasserburgs, welche das Stück verpasst haben, die Möglichkeit dieses Werk zu sehen, zu urteilen, ob der Reszenset irrte oder nicht. Jenen die schon im Vorfeld wissen, dass es sich um Blasphemie handelt, rate ich jedoch daheim zu bleiben, die Bibel/den Koran/was immer auch zu lesen, die Hände in den Schoß zu legen und ein wenig Zärtlichkeit an sich auszuüben und den Herrgott einen lieben Mann sein zu lassen. Ein Platz im Himmelreich wird ihnen sicher sein. Mit etwas Glück schon auf Erden …

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