Potenza per Kopf in letzter Sekunde

Relegation zur Regionalliga: 2:2 - Sechziger mit großer Moral beim FC Pipinsried

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FredGroße Moral hat der TSV 1860 Rosenheim im Hinspiel der Regionalliga-Relegation bewiesen und nach einem 0:2-Rückstand beim FC Pipinsried noch ein 2:2 (0:1)-Unentschieden herausgeholt. Damit haben sich auch die Sechziger für das Rückspiel am Freitag eine gute Ausgangsposition verschafft. Mit von der Partie: Der Ex-Edlinger Freddy Schramme, hier mit Sechziger-Coach Siegmund …

Foto: Renate Drax

Anfangs hatten die Rothemden vor rund 1.000 Zuschauern mit dem schnellen Umschaltspiel der Gastgeber allerdings große Probleme. Der pfeilschnelle Serge Yohoua flankte von rechts ins Zentrum und fand am zweiten Pfosten Dominik Schön, der Robert Mayer per Flachschuss keine Abwehrchance ließ – 1:0 (4.). Pipinsried blieb in der Folge bei Kontern brandgefährlich und hatte durch Yohoua (22./36.) zweimal die Gelegenheit, das Ergebnis auszubauen. Aber auch die Innstädter hätten in Hälfte eins treffen müssen: Eine Direktabnahme von Freddy Schramme (45.) und vor allem die zwei hundertprozentigen Chancen von Markus Einsiedler (28./41.) waren allemal für etwas Zählbares gut.

Nach dem Aufenthalt in dem Kabinen hatte Danijel Majdancevic den Ausgleich auf dem Fuß (47.), ehe schwache Defensivarbeit seitens der Gäste den zweiten FC-Treffer einleitete (61.): Zweimal klärten die Sechziger nicht energisch, so dass sich Sebastian Fischer schließlich mit dem 2:0 bedankte. Ganz wichtig war die Antwort der Rosenheimer nur vier Minuten später:

Der eingewechselte Besart Murtezi setzte energisch nach und fand per Diagonalpass Majdancevic, der von halblinks halbhoch via Innenpfosten ins kurze Eck traf (65.).

In der Schlussphase hatte 1860 – bis auf einen gefährlichen Kopfball von Maximilian Zischler (69.) – klar die Spielkontrolle, vermied aber – auch mit Blick auf das Rückspiel – unnötiges Risiko. In der dritten Minute der Nachspielzeit brachte aber eine Standardsituation den erhofften Erfolg:

Nach einem Eckball von Robert Köhler stieg Vincenzo Potenza am Fünfer am höchsten und nickte den Ball zum umjubelten 2:2-Endstand in die Maschen. Trainer Thomas Siegmund fasste zusammen: ‚Anfangs waren wir gar nicht auf dem Platz, zur Halbzeit kann es dann auch 3:3 stehen. In der Relegation zählt aber nur das Ergebnis. Wer glaubt, wir sind durch, liegt jedoch falsch. Wir müssen auch in Rosenheim alles in die Waagschale werfen!‘

Das Spiel in der Statistik:

FC Pipinsried – TSV 1860 Rosenheim 2:2 (1:0)

FC Pipinsried: Antoni – Grahammer, Zischler, Adrianowytsch, Finkenzeller – Goia, Strobl, Ibrahim (83. Holzhammer), Fischer (75. Atilgan) – Schön (62. Wünsch), Yohoua – Spielertrainer: Strobl.

TSV 1860 Rosenheim: Mayer – C. Wallner, Potenza, Kokocinski, Achatz – Sari (64. Murtezi), Salifou (83. Novy) – Majdancevic, Schramme (64. Kunze), Köhler – Einsiedler – Trainer: Siegmund/Peltram.

Schiedsrichter: Pflaum (Dörfleins/Ufr.)

Zuschauer: 1.000.

Gelb: Grahammer, Strobl, Holzhammer – Köhler, Potenza.

Tore: 1:0 (4.) Schön, 2:0 (61.) Fischer, 2:1 (65.) Majdancevic, 2:2 (90.+3) Potenza.

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