Frauenpower aus Wasserburg

Leichtathletinnen des TSV gewinnen beim Bayerncup die Bronzemedaille

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IMG_1904Beim Bayerncup in Ergoldsbach startete Trainer Walter Kurzbuch mit seinen Wasserburger Athleten unter ungünstigen Bedingungen. Sowohl die Mädchen, als auch die Buben mussten in der ranghöheren Klasse U20 starten, obwohl alle Sportler noch der U18 (Ausnahme Lotti Zeiler) zugehörig sind, das heißt die Konkurrenz war zum Teil zwei bis drei Jahre älter, als die Schützlinge von Walter Kurzbuch. Dennoch waren Erfolge zu verbuchen …

Der Bayerncup ist ein Leichtathletikevent, bei dem die besten Mannschaften aus ganz Bayern gegeneinander antreten, darunter professionell geführte Großvereine und Startgemeinschaften wie die Startgemeinschaft LAC Quelle Fürth, die Stadtwerke München oder die LG Region Landshut.

Entscheidend für die Punkteverteilung ist der Rang, den der Athlet in seinem Wettkampf belegt, also für einen Sieg gibt es 10 Punkte für den letzten Platz immerhin noch einen Zähler. Umso höher sind die Leistungen der jungen Damen einzuschätzen, die in einem spannenden Wettkampf die Bronzemedaille erringen konnten. Noch vor dem abschließenden 1.500m Lauf lag der TSV in der Teambesetzung Johanna Windmair (100m Hürden, 100m Sprint und Weitsprung), Isabel Röttger (Hochsprung, Staffel), Lisi Höcketstaller (Diskus), Andrea Gablik (400m, Staffel), Elena Geiger (Speer, Staffel), Sara Laudenbach (Kugel), Linda Ranetsperger (Staffel) und Lotti Zeiler (1.500m) auf dem undankbaren vierten Platz, genau 8 Punkte hinter dem Drittplazierten.

Groß war der Jubel deshalb als Lotti Zeiler ihre Mannschaftskameradinnen durch ihren fulminanten 1.500m Lauf in einer Zeit von 4:56,01 und mit deutlichem Vorsprung vor der Konkurrenz noch auf den 3. Platz führen konnte, den sich die Mädchen mit der punktegleichen LG Landshut teilen mussten. Grundstein dieses Erfolges waren wieder einmal persönliche Bestleistungen der Athletinnen, allen voran von Johanna Windmaier, die mit ihren 14,73s im 100m Hürdenlauf auch die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften geschafft hat. Ebenfalls persönliche Bestleistungen errangen Isabel Röttger, für die die Latte im Hochsprung jetzt bei 1,63m liegt.

Andrea Gablik ging die Puste im 400m Lauf erst nach 64,27s aus, was ihr den 7. Platz in der Wertung einbrachte. Mit einem wuchtigen Wurf gelang es Elena Geiger den Speer auf 29,02m zu katapultieren, wohlgemerkt in einem Teilnehmerfeld, das deutlich älter war und bei dem auch die Geräte schwerer beziehungsweise höher waren.

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Lehrgeld bezahlen mussten dagegen die Burschen, die mit ähnlich ungewohnten Bedingungen umgehen mussten. Nachdem sie im letzen Jahr noch den Silberplatz in ihrer Altersgruppe errungen hatten und dafür von Bürgermeister Kölbl ausgezeichnet wurden, gelang ihnen in diesem Jahr immerhin ein Achtungserfolg. Als mit Abstand jüngste Mannschaft im Feld stellten sie sich den Anforderungen und konnten als 11. den Wettkampf beenden. Dabei waren sie zusätzlich vom Pech verfolgt, als sich ihr Topsprinter Florian Federmann( 100m in 11,74) in der 4x100m Staffel einen schweren Muskelfaserriß zuzog, der ihm sicher einige Wochen Pause bescheren wird. Damit konnte diese Disziplin nur mit einem Punkt in die Wertung eingehen.

Nichtsdestotrotz erkämpften sich die sechs jungen Männer zahlreiche persönliche Bestleistungen, die Hoffnung auf sehr gute Platzierungen in ihrer Altersklasse geben. Nils Focke konnte seine persönliche Bestleistung der letzten Woche im Hürdenlauf nochmals auf 16,82s steigern. In seinem erst dritten 400m Rennen gelang es Jonathan Neuhoff abermals seine Bestzeit zu verbessern, die jetzt bei 59,29s steht. Im Speerwurf (800g)gelang ihm mit persönlicher Bestleistung von 33,16m der 10. Platz. Die mit 6kg ungewohnt schwere Kugel stieß Max Kurzbuch auf beachtliche 10,90m. Sechster im Bunde war Maximilian Huber, der seinen Diskus nach 25,42m in den Sektor platzierte. CP

 

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