Eiselfing Deutscher Vizemeister im Volleyball!

U16-Mädls schaffen die Sensation - Klar vor Berlin, Dresden, Potsdam

image_pdfimage_print

Vizemeister 1Eiselfing/Dresden – Sensation bei der U16! Ganz Volleyball-Deutschland kennt jetzt Eiselfing! Denn der TSV hat die komplette deutsche Elite düpiert. Olympiastützpunkte wie Berlin, Dresden, Potsdam und Münster hatten das Nachsehen. Bei der Deutschen Meisterschaft in Dresden wurde die C-Jugend der Kleeblätter erst im Finale ganz knapp von Wiesbaden bezwungen. Heißt: Unsere U16 aus Eiselfing ist Deutscher Vizemeister!. Klasse, Mädls, herzliche Gratulation! In einem hochklassigen Turnier konnte das Volleyballdorf Eiselfing wieder für eine Sensation sorgen. Bereits in der Vorrunde wurden die Gegner aus Lebach, Stuttgart und Paderborn mit 2:0 regelrecht aus der Halle gefegt …

Diese hübschen jungen Wilden haben’s einfach drauf – ja klar, und ihre Trainer auch! Auf unserem Foto von links: Flo Niederlechner, Dieter Heidrich, Theresa Schmitz, Sophia Niederlechner, Lina Reithmeier, Sophia Brandstetter, Celina Krippahl, Caro Aringer, Selina Hasenöhrl und Sarah Delker.

Vizemeister

Mit dem Gruppensieg war dann auch der direkte Einzug in das Viertelfinale geschafft. Gegen die 8 besten Mannschaften aus Deutschland gab es dann aber keine leichten Spiele mehr. Zuerst wurde nach hartem Kampf und einem deutlich verlorenen 1. Satz der SCU Emlichheim bezwungen und damit das Halbfinale gebucht. Dort wartete die Mannschaft des SC Potsdam auf die Mädels aus Eiselfing. Eigentlich liegen Welten dazwischen – Potsdam ist Olympiastützpunkt, erhält Fördergelder des Bundes und die Sportlerinnen haben 20 Stunden Training in der Woche – aber auch das alles reichte nicht gegen Eiselfings Dream-Team!

Die Leidenschaft und das Engagement der Spielerinnen des volleyballverrückten Dorfes aus dem Chiemgau rissen die mitgereisten Eltern, Trainer und Fans schier von den Stühlen. In dem kampfbetonten Spiel mussten die Kleeblätter drei Matchbälle abwehren und konnten den eigenen ersten Matchball zum viel umjubelten 2:1 Sieg verwandeln. Damit war das Finale erreicht und dort wartet ebenfalls ein weiterer Olympiastützpunkt auf die Eiselfingerinnen.

 

Finale vor 800 Zuschauern

Die Hessen aus Wiesbaden hatten bereits im Halbfinale gegen den Gastgeber aus Dresden gezeigt, dass sie hier den Deutschen Meistertitel aus der U14 verteidigen wollen. Wie in einem Bundesligaspiel wurde das Spiel auf dem Großfeld mit DVV-Schiedsrichtern, Ballrollern und Hallensprecher durchgeführt. Vor 800 Zuschauern konnten die Eiselfinger Mädels ihr bestes Volleyballspiel abrufen. Mit brachialen Aufschlägen und einem sehr variablen Angriffsspiel wurde der Gegner immer wieder unter Druck gesetzt und der 1. Satz auch klar mit 25:14 gewonnen.

Im zweiten Satz entwickelte sich dann ein wahrer Krimi, die Eiselfingerinnen hatten wieder den besseren Beginn und konnten sich bis zur zweiten technischen Auszeit klar mit 16:10 absetzen. In der Folge konnten die Wiesbadnerinnen aber Punkt um Punkt erkämpfen und zum 24:24 ausgleichen. Keine der beiden Mannschaften gab einen Ball verloren und mit Glück konnten die Hessen diesen Satz mit 27:25 gewinnen und den Satzausgleich schaffen.

Im dritten Satz entwickelte sich dann ein hochklassiges Endspiel und die Kleeblätter gaben auch hier keinen Ball verloren. Bis zum 10:11 waren beide Mannschaften gleichwertig und konnten die Zuschauer immer wieder mit tollen Ballwechseln und krachenden Angriffsschlägen begeistern.

Letztendlich fehlte dann den Kleeblättern die Kraft, um die ausgeruhten Hessinnen zu bezwingen und der VC Wiesbaden gewann den Satz mit 15:12. Spätestens auf dem Treppchen und beim Abspielen der Nationalhymne konnten die jungen Wilden den Verlust abhaken und sich über den Gewinn des Vizemeistertitels freuen.

Es spielten: Caro Aringer, Theresa Schmitz, Selina Hasenöhrl, Lina Reithmeier, Sophia Brandstätter, Sophia Niederlechner, Celina Krippahl und Sarah Delker.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.