Basketball: U19 ist Südostdeutscher Meister

Mädels des TSV Wasserburg sind für Deutsche Endrunde qualifiziert

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u19_kMit einem 56:39-Sieg im Halbfinale gegen Kemmern und einem 63:54-Finalsieg gegen Schwabach holte sich die Wasserburger U19 weiblich in eigener Halle die Südostdeutsche Meisterschaft! Damit hat sich das Team von Coach Kenan Biberovic für das Top 4 um die Deutsche Meisterschaft Mitte Mai qualifiziert und gehört zu den vier besten U19-Teams des Landes.

Im Halbfinale gegen Kemmern lagen die Wasserburgerinnen von Beginn an in Front, konnten sich aber gegen die nur zu sechst angetretenen Oberfränkinnen bis zur Pause (26:17) nur leicht absetzen. Nach dem Seitenwechsel erhöhten sie aber den Vorsprung und sicherten sich mit einer sehr ausgeglichenen Teamleistung letztendlich souverän den Finaleinzug.

 

Schwabach setzte sich im zweiten Halbfinale gegen den Sachsen/Thüringen-Vertreter Jena mit 70:59 durch und so kam es zu einem rein bayerischen Endspiel, in das die beiden Kontrahenten furios starteten und ein punktreiches erstes Viertel mit einem knappen 20:19 zu Gunsten der Gastgeberinnen beendeten. Eng ging es weiter und kein Team konnte sich im zweiten Viertel absetzen, so dass die Wasserburgerinnen mit einem minimalem 34:33-Vorsprung in die Pause gingen.

kKarin Bayerl zeigt es an: Wasserburg gehört zu den vier besten U19 weiblich-Teams Deutschland. Foto: Ramona von Malm

 

Wieder war das dritte Viertel der beste Spielabschnitt für die Innstädterinnen, die nun erstmals ein etwas größeres Polster zwischen sich und die mittelfränkischen Gäste bringen konnten. Doch auch der Sieben-Punkte-Vorsprung nach 30. Minuten (50:43) schmolz schnell wieder und Schwabach konnte zum 54:54 ausgleichen. Mit großen Kampfgeist, guter Defensive und sicher verwandelten Freiwurf- und Fastbreakchancen schlossen die Biberovic-Schützlinge das Spiel mit einem 9:0-Lauf ab und durften den nächsten Meistertitel bejubeln.

 

„Wir haben uns heute nicht leicht getan“, so Biberovic, der mit ansehen musste, wie seine Spielerinnen sich gegen zwei Mannschaften, die bei der Bayerischen Meisterschaft noch klar geschlagen worden waren, zu kämpfen hatte: „Unsere Reboundarbeit war nicht gut, wir hatten zu viele Ballverluste und haben im Angriff einige schlechte Entscheidungen getroffen.“ Alles Dinge, die die Wasserburgerinnen aber bei der Deutschen Meisterschaft am 17. und 18. Mai – voraussichtlich in Trier – relativ leicht abstellen können, wenn es in Halbfinale und Finale um den höchsten Titel geht. „Und wenn wir dann genauso kämpfen wie heute, können wir viel erreichen“, ist sich der Trainer sicher. SOA

 

Es spielten: Lena Aß (9 Punkte / 1 Dreier gegen Kemmern – 6 Punkte gegen Schwabach), Merigona Bajrami, Karin Bayerl (7 / 1 – 8 / 2), Katharina Höcketstaller, Lena Kaup (5 – 9), Victoria Luthardt (11 – 15), Sophia Obermayr (6 – 0), Linda Pettersson (8 / 2 – 4), Sophie Priller und Miriam Laura Zeller (10 – 21 / 1).

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Foto: Allen Grund zum Jubeln hat die U19 weiblich: hinten von links: Coach Kenan Biberovic, Sophia Priller, Kathi Höcketstaller, Meri Bajrami, Vicky Luthardt, Sophia Obermayr und vorne von links: Karin Bayerl, Lena Aß, Lena Kaup, Linda Pettersson und Miri Zeller. Foto: Ramona von Malm 

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