Neue Ideen gesucht

Gründerpreis Rosenheim geht in die dritte Runde, Anmeldungen ab sofort möglich

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gruenderpreis_2017Landkreis – Damit die Wirtschaftsregion Rosenheim attraktiv bleibt, braucht es immer wieder neue Ideen. Weil die alleine aber noch keinen wirtschaftlichen Erfolg garantieren, organisieren Stadt und Landkreis Rosenheim zum dritten Mal den Gründerpreis Rosenheim. Bis Mitte September können sich Interessierte, die über eine Existenzgründung nachdenken, mit ihrer Geschäftsidee anmelden.

Der Wettbewerb hat eine hohe Bedeutung. Zum Auftakt für den Gründerpreis Rosenheim 2017 konnte Landrat Wolfgang Berthaler heute im Landratsamt Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling Alfons Maierthaler, Wolfgang Janhsen und Oliver Nerz von der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern sowie Harmut Drexel und Gerhard Kammel von der Handwerkskammer für München und Oberbayern begrüßen.

„Um wirtschaftlich eine starke Region zu bleiben ist es wichtig, jungen Menschen eine Chance zu geben“, sagte Berthaler. Ähnlich sah es Oberbürgermeisterin Bauer. Sie hofft auf eine Dynamik durch den Gründerpreis, denn Stillstand ist Rückschritt. Bauer wünschte sich viele innovative Ideen. Landrat und Oberbürgermeisterin äußerten die Hoffnung, ein digitales Gründerzentrum nach Rosenheim zu bekommen. Passend dazu wird zum Gründerpreis Rosenheim 2017 erstmals ein Sonderpreis zum Thema „Digital“ in Höhe von 3.000 Euro von der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling zur Verfügung gestellt.

Wolfgang Janhsen, der die Geschäftsstelle der Industrie- und Handelskammer in Rosenheim leitet, erinnerte an die drei Preisträger des zweiten Wettbewerbs: „Sie haben sich alle gut entwickelt, die Jury hat sich offenbar für die richtigen Unternehmer entschieden.“ Ganz grundsätzlich meinte Janhsen, wir brauchen mehr Unternehmer und weniger Manager und die Region bietet eine hervorragende Ausgangssituation für Existenzgründer.

„Eine Volkswirtschaft lebt von frischen Köpfen und neuen Ideen“, sagte Hartmut Drexel von der Handwerkskammer für München und Oberbayern. Er schränkte allerdings ein, „wir brauchen nicht die Masse, sondern die Qualität der Gründungen. Unbedingte Voraussetzung ist eine vernünftige Qualifikation.“ Drexel warb für die Meisterausbildung, die seiner Ansicht nach das Risiko deutlich reduziert.

Zum Thema Qualifizierung sagte Alfons Maierthaler vom Hauptsponsor Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling: „Je besser die Vorbereitung, desto höher die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Zukunft.“ Der Gründerpreis, den Maierthaler als etabliert ansieht, ist aus seiner Sicht eine Riesenchance. Durch die angebotenen Workshops sind alle, die mitmachen, Gewinner.

Die Teilnehmer am Gründerpreis Rosenheim 2017 können sich bis 15. September auf der Internetseite www.gruenderpreis-rosenheim.de anmelden. Ab Oktober können alle Teilnehmer an neun kostenlosen Workshops, unter anderem zu Themen wie Unternehmenskonzept, Marketing, Gründungsformalitäten, Rechtsformen, Finanzen und steuerliche Fragen oder Erstellung eines Businessplanes teilnehmen. Jeder potentielle Existenzgründer erhält eine Beurteilung seiner Geschäftsidee von einer hochkarätig besetzten Jury. Die Besten werden im Frühjahr 2017 mit Preisen geehrt. Für weitere Fragen stehen die Wirtschaftsförderstelle des Landratsamtes Rosenheim sowie die Wirtschaftsförderungsagentur der Stadt Rosenheim zur Verfügung.

Foto: Oliver Nerz (IHK), Harmut Drexel (HWK), Wolfgang Janhsen (IHK), Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, Landrat Wolfgang Berthaler, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling Alfons Maierthaler und Gerhard Kammel (HWK) (v.

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