28-jähriger Autofahrer schwer verletzt

Mit Cabrio gegen Baum: Am Donnerstag schwerer Verkehrsunfall bei Obing

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notarzt, blaulichtAm gestrigen Donnerstag ereignete sich gegen 17.55 Uhr auf der Kreisstraße TS 8 von Obing in Richtung Bernhaiming ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 28-jähriger Rosenheimer fuhr mit seinem BMW-Cabrio die Kreisstraße von Obing kommend in Richtung Kienberg. Kurz nach Pfaffing kam der junge Mann aus bislang noch unbekannter Ursache alleinbeteiligt zuerst nach rechts, anschließend nach links ins Bankett. Daraufhin verfing sich das Fahrzeug am leicht erhöhten Fahrbahnrand und wurde quer über die Straße in den Graben geschleudert. Das Cabrio landete mit dem Dach voraus an einem Baum.

Durch die Ersthelfer konnte das Fahrzeug mit Hilfe eines Abschleppseils wieder zurück auf die vier Räder gezogen und dem Verletzten zu Hilfe geeilt werden. Der Rosenheimer kam mit schwersten Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in die Kreisklinik Traunstein.

Durch die Staatsanwaltschaft Rosenheim wurde ein technisches und unfallanalytisches Gutachten zur genauen Klärung der Unfallursache in Auftrag gegeben.

Bei dem Unfall wurde das Fahrzeug des 28-jährigen erheblich beschädigt. Es entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 5000 Euro. Durch ein beauftragtes Abschleppunternehmen wurde das Fahrzeug abgeschleppt und im Auftrag der Staatsanwaltschaft durch die Polizei sichergestellt.

Bei dem Einsatz waren der Rettungshubschrauber mit drei Personen, ein Notarzt, das BRK mit sechs Personen und die Feuerwehr Obing mit 26 Personen vor Ort. Die Ersthelfer haben laut Auskunft des Notarztes einen wichtigen Teil zur Rettung des Mannes beigetragen.

 

Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde der Polizei auch bekannt, dass eine Verkehrsteilnehmerin, kurz nach dem Unfall, an die Unfallstelle heranfuhr, Fotos des verunfallten Fahrzeuges und der Ersthelfer machte und ihre Fahrt dann fortsetzte. Neben moralischem Fehlverhalten, kann dies auch eine Straftat der unterlassenen Hilfeleistung darstellen. Sollte an einem Unfallort keine Hilfe mehr benötigt werden, ist der Platz für Rettungskräfte freizuhalten.

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