… wenn doch am Ende Herz sticht!

Wellküren mit Musikkabarett der humorvollen, bayerisch-bissigen Art in Pfaffing

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1Pfaffing – Die Männerwelt meint es mit den drei Damen – da Burgi, da Bärbi und da Moni Well alias Wellküren – doch gar nicht nur böse! Das bewiesen in Pfaffing zumindest die beiden Veranstalter gestern abend, Georg Haneberg von der Tennisabteilung in Pfaffing (links) und Martin Bacher vom Edlinger Kirtaverein. Gemeinsam – quasi gemeindeübergreifend – hatten sie zum Musikkabarett nach Pfaffing eingeladen. Und hinterließen mit Blumen am Ende den wohl charmantesten männlichen …

Eindruck! Jedenfalls gestern auf der Pfaffinger Bühne. Nach einem heftigen Wellküren-Rundumschlag – gegen alle Kerle! Schon mal gleich grundsätzlich! Auf die höchst bayerisch-bissige Art, versteht sich. Deshoib – aber psssst – warn in de Blumensträuß aa Beißzangn vasteckt …

2Wochenlang war die Veranstaltung der Pfaffinger Tennisabteilung und des Edlinger Kirtavereins schon ausverkauft. Mit dem neuen Programm „Herz sticht“ hielten die berühmten Schwestern der Well-Brüder (Biermösl-Blosn) dann auch, was sich die vielen Besucher versprochen hatten: Bösartig wie genussvoll landeten sie auf die humorvolle Art so manche Trümpfe im Publikumssaal. Nach jahrelangem Einsatz als einzig wahre Schwesternpartei haben sich manche Themen ja geradezu verselbstständigt in ihrem Leben. „Herz sticht“ – der finale, wortgewandte und bayerische Knockout für das starke Geschlecht im allgemeinen. Pfaffing staunte – und lachte.

Nicht zu vergessen: Samt musikalisch-volkstümlicher Performance mit Bearbeitung der dafür notwendigen volkstümlichen Instrumente. Lustvoll herzhafte Musik – nicht selten in Überschall-Geschwindigkeit – sie tat viel wohler, als aufpolierter Schöngesang. Frech und im wahrsten Sinne des Wortes ‚gewaltig‘ gut fanden die Gäste in Pfaffing den Abend. Ja klar, wenn doch am Ende Herz sticht …

Renate Drax

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