Tolle Künstler fünf Wochen bei Pytlik

Harald Sindelar spricht bei der Vernissage am 9. Mai – Der Steg zur Welt

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Steg zur WeltSchnaitsee – Für fünf Wochen wird das Atelier von Andreas Pytlik in Hochschatzen bei Schnaitsee ein echtes Zentrum der Kunst. Fünf renommierte Künstler sind im Atelier Pytliks, der in Künstlerkreisen er zu den renommierten Vertretern der Malerei gehört, zu Gast. Seit 1998 konzentrierte sich der Maler auf die Farbe „Grün“. „Grün ist eine gemischte Farbe, eine gewachsene und wachsende Farbe. Grün ist die Farbe, die Grundfarben miteinander in Beziehung setzt“, hebt Pytlik die Bedeutung hervor, die er in dieser Farbe sieht. Seine Werke werden im offenen Atelier im ersten Stock zusehen sein.

Mit Wolfgang Steiert ist noch ein weiterer Künstler aus dem Schnaitseer Raum vertreten. Steiert wohnt seit elf Jahren in der Einöde Guggenberg. Durch ein Werk Pytliks ist Steiert in seiner Einöde mit der Welt verbunden. Der „Steg zur Welt“ bedeutet seit rund acht Jahren für Steiert den Anschluss an die Weltmeere. In Hochschatzen ist der Fotokünstler mit seiner Fotoserie „Teste Italiane“ vertreten. „Gerne bringen wir uns ein Stück Italien mit nach Hause. Prociutto, Olivenöl, Vino und eben auch Erinnerungen an Strand und die Städte mit ihren Menschen“, erzählt Steiert. Und gerade diese Erinnerungen kommen nach Hochschatzen

Ebenfalls mit dabei ist der gebürtige Münchner Fotograf Harald Sedlmeier mit seiner Fotoserie „Veggie Day“. Der 58-jährige Sedlmeier studierte an der LMU München mit dem Schwerpunkt „Privattheater“. In den 80er Jahren machte er Fotoexkursionen in Griechenland und Italien. Seit 2002 ist er aktives Mitglied im AK 68 Wasserburg.

Bereits bekannt in ihrer Zusammenarbeit mit Pytlik ist Bettina Gorn. Sie präsentiert ihr Video „Kopfkino 2“. Seit 2013 erst konzentriert sich die eigentliche Fotografin auf Videos. Gorn hat in Würzburg Musik und in München Design studiert. Seit 2002 arbeitet sie als freie bildende Künstlerin in München. “Manche Fotos von Bettina Gorn wirken so, als wollte sie das Unsichtbare sichtbar machen“ schrieb Nicole Sutherland zu diesem Video.

Walter Tafelmeier wurde 1935 in München geboren und lebt und arbeitet heute in Ottobrunn. Er war über 35 Jahre lang Lehrer am Berufsbildungszentrum für Bau und Gestaltung in München. Seit vielen Jahren zeigt er seine Zeichnungen und Grafiken bei renommierten Ausstellungen. In den letzten Jahren war er im „Messner Mountain Museum“ in Sigmundskron, im Liebenweinturm in Burghausen und in den städtischen Galerien in Traunstein und Rosenheim zu sehen. In Pytliks Atelier zeigt Tafelmeier eine 45-teilige Überarbeitung einer Postkarte mit einem Selbstporträt des gastgebenden Malers.

Die Ausstellung dauert vom 10. Mai bis zum 13. Juni. Feste Öffnungszeiten sind immer am Mittwoch von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 16 bis 20 Uhr. Nach Vereinbarung ist die Ausstellung jederzeit zugänglich. Bei der Vernissage am 9. Mai um 19 Uhr spricht Magister Gerhard Sindelar aus Klosterneuburg einführende Worte.

 

Foto: Der „Steg zur Welt“ – ein Werk von Andreas Pytlik bietet von der Einöde Guggenberg, zwischen den Kirchen von St. Leonhard (links) und Kirchloibersdorf hindurch, den Anschluss an die Weltmeere.

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