Sich erinnern an die „Orte der Jugend“

Gemeinschaftsausstellung des Museumsnetzwerks Rosenheim - Ab Samstag

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wendelsteinSkifahren damals – ohne Helm oder Rückenprotektor: Das Museumsnetzwerk Rosenheim eröffnet am kommenden Samstag, 7. Mai, im Inn-Museum seine zweite Gemeinschaftsausstellung, die „Orte der Jugend“. 15 kulturelle Einrichtungen in Stadt und Landkreis Rosenheim zeigen Plätze, an denen sich Jugendliche trafen, sich unterhielten oder ihre Kräfte maßen. Zwischen Bad Aibling und Frasdorf, Oberaudorf und Amerang präsentieren die Teilnehmer an ihrem Ort je eine kleine Ausstellungssequenz zu den unterschiedlichen Orten.

Die Jugend ist eine Zeit des Aufbruchs, der Orientierung und der Persönlichkeitsentwicklung. Sie bedeutet die Abkehr vom Kindlichen und oft ein Aufbegehren gegen das Herkömmliche. Die eigene Orientierung finden heißt auch neue Wege zu gehen. Das Miteinander, das Abenteuer und das Geheimnisvolle reizen Heranwachsende besonders.

Wer erinnert sich nicht gern an die Orte seiner Jugend? War es das Basketballfeld, die Bank vor dem Kiosk oder am Kino? War es der Kletterfelsen oder die Kneipe ums Eck? Die Besucher werden aufgefordert, sich in den Museen in ihre Jugendzeit zu versetzen.

„Wir haben wieder gemeinsam ein Thema gefunden, zu dem es unterschiedliche Herangehensweisen gibt“, freut sich die Projektverantwortliche Michaela Firmkäs aus Nussdorf. „Wir erzählen spannende Geschichten, die an längst vergangene Zeiten und Vergnügungen erinnern.“

Ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Erzählcafé, Erlebnispaddeln, kulturhistorisch geführter Wanderung, Spieleforum und weiteren besonderen Ideen der Teilnehmer trägt zur Vertiefung des Themas bei. Ein Gewinnspiel wird die Ausstellung auch in diesem Jahr begleiten: Die Museen sammeln diesmal persönliche Geschichte zum Ort der Jugend. Unter den teilnehmenden Personen werden attraktive Preise verlost.

Zum Hintergrund:

Das „Museumsnetzwerk Rosenheim“ entstand 2012 und ist ein Projekt der mit EU-Mitteln geförderten LEADER- Aktionsgruppe (LAG) Mangfalltal-Inntal. Die Teilnehmer stellten eine Auswahl aus der Museumslandschaft der Region dar. Nach einer ersten Bestandsaufnahme haben die beteiligten Einrichtungen Schwerpunkte gesetzt und gemeinsame Ziele entwickelt. Als Pilot-Projekt hat ein Arbeitskreis aus dem Netzwerk 2014 die Gemeinschaftsausstellung „Heimat 1914“ initiiert. Ein großes Anliegen aller Netzwerkpartner ist es, die kulturellen Einrichtungen in der Region zu stärken. Zugleich soll die Vielfalt der Museumslandschaft mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden. Heuer geht das Museumsnetzwerk mit einer Ausstellung zum Thema „Orte der Jugend“ in eine neue Runde.

Informationen, Veranstaltugen und Neuigkeiten zu „Orte der Jugend“ sowie Daten für Geocache-Freunde unter: www.museumsnetzwerk-rosenheim.de.

Dieses Projekt wird gefördert von der Sparkassenstiftung Zukunft des Landkreises Rosenheim, B&O Bad Aibling, Chiemsee-Alpenland Tourismus, Bezirk Oberbayern und der Stadt Rosenheim.

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