Respekt – mia san stolz auf Euch !

In Rettenbach is o'zapft - Viel Lob für Burschenverein

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Auf a guads Gelingen - Prost! Von links Bürgermeister Lorenz Ostermaier, Forstings Brauerei-Chef Georg Lettl, 2. Burschen-Vorstand Thomas Wieser und 1. Burschen-Vorstand Peter Korbmann. Fotos: Renate Drax

Auf a guads Gelingen – Prost! Von links Bürgermeister Lorenz Ostermaier, Forstings Brauerei-Chef Georg Lettl, 2. Burschen-Vorstand Thomas Wieser und 1. Burschen-Vorstand Peter Korbmann. Fotos: Renate Drax

Rettenbach – Respekt! Mia san stolz auf Euch! Das, was Pfaffings Bürgermeister Lorenz Ostermaier aussprach, dachten sich wohl alle im riesengroßen Festzelt in Rettenbach am Mittwochabend. Denn es gab tosenden Applaus für Peter Korbmann und Thomas Wieser – stellvertretend für alle Burschen vom Verein aus Rettenbach/Pfaffing. Fünf Jahre ist dieser alt und beweist mit einer Festwoche, die nun – so lang herbei gesehnt – endlich gestartet ist, dass es egal ist, ob man fünf Jahre alt wird als Verein – oder 50 oder 120. Um was es immer geht, ist um die Freude an der Gemeinsamkeit, am Feiern, am Beinandsein und Fröhlichsein. Ma schafft vui, wenn ma zsammhoit: die vielen Arbeitsstunden, das monatelange Organisieren. Belohnen Sie den Mut für so ein großes Fest und den Elan eines jungen Vereins mit Ihrem Besuch! O’zapft is in Rettenbach…

Ja, a bissal sportlich hod ma scho sei miasn - bei de Burschen-wettkämpfe im rettenbacher Festzelt. Auf unserem Foto die Vertrtere des Motorsportclubs Pfaffing.

Ja, a bissal sportlich hod ma scho sei miasn – bei de Burschen-Wettkämpfe im Rettenbacher Festzelt. Auf unserem Foto die Vertreter des Motorsportclubs Pfaffing.

OLYMPUS DIGITAL CAMERABrauchtum erhalten – Zukunft gestalten. So steht’s geschrieben beim Burschenverein Rettenbach/Pfaffing. Und zwei Hände, die sich berühren, sind abgebildet. Eigentlich ist damit alles gesagt, was am Mittwoch begonnen hat und die nächsten Tage bis zum Montag noch stattfinden wird. Ein junger Verein, der für die Bürger da sein will, ihnen die Hand reichen und bayerische Traditionen hochhalten will…

Mit der Rieder Musi wurde ins 2000-Mann-Zelt feierlich eingezogen. Rathauschef Ostermaier zapfte als Schirmherr den ersten Banzen Forstinger Bier an und Peter Korbmann sprach die Begrüßung ins Mikro: Mia gfrein uns sehr, dass jetzt soweit is. So viele Monate der Vorbereitung, Das Ärmel hochkrempeln der vergangenen Woche – bis tief in die Nacht hinein – nun konnte das Feiern losgehen. 60 aktive Burschen – unterstützt von den charmanten Festdamen – freuten sich, dass das Zelt immer voller und voller wurde. Eigens beheizt ist es wegen der kalten Witterung. Am einen Ende eine Hütte wie in den Bergen als Weißbier-Bar. Und an der Seite der Eingang zur absoluten Sehenswürdigkeit: Einer Bar, die einen rein optisch umhaut. Liebevoll gebaut und ewig lang. Für die, die ewig feiern – wie das Motto der Burschen lautet. Dabei wissen die Bürger in der Gemeinde längst, dass gerade der Burschenverein Rettenbach ein soziales Engagement an den Tag legt – und zwar das ganze Jahr hindurch – dass viele ins Staunen geraten lässt.

A ganz Dorf feiert: Fröhlich soins wern - de Festtage in Rettenbach.

A ganz Dorf feiert: Fröhlich soins wern – de Festtage in Rettenbach.

Aber jetzt zum kleinen runden Jubiläum wird so richtig groß gefeiert. Lustige Burschen-Wettkämpfe machten den Auftakt. Und zwar gleich mit 20 Gruppen, die sich angemeldet hatten. Die am weitesten Entfernteste kam aus dem Raum Augsburg. Sogar Mädels durften mitmachen. Spannend war’s und sehr fröhlich. Wie eine überdimensionale Hüpfburg war ein Monstrum gleich unterhalb der Bühne aufgebaut worden, das fürs erste Spiel gedacht war. An einem Seil musste man sich Richtung Glocke ziehen, um im Anschluss Bier über einen Schlauch – ach, so genau wollen Sie’s gar nicht wissen. Jedenfalls ging’s mit Gewicht-Abschätzen – na, ned des eigenen – sondern abschätzen des Gewichts von Maßkrug mit Bier und entsprechendem Abtrinken auf 1400 Gramm Gewicht.

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De Lisa - de ko's ...

De Lisa – de ko’s …

Und die dritte Wettkampf-Übung hieß, um eine Biertischbank herumklettern, ohne den Boden zu berühren. Erstaunlich, wie sportlich manche Burschen, Feuerwehrler, Motorsportfreunde, Dirndlvereine und natürlich Burschenvereine daherkamen. Wer gewonnen hat? „Des stand gega Mitternacht no ned fest“ und war irgendwie auch nur Nebensache. Ums Mitmachen ging’s und den Spaß. Trotzdem hier das Ergebnis: 1. BV Anzing (107 Punkte)
2. BV Marienberg (98 Punkte)
3. No Rats Team (97 Punkte)
4. Schützenverein Rettenbach (84 Punkte)
5. BV Steinkirchen (76 Punkte). Es gab schöne Preise.

Die Bar füllte sich zusehends und die beliebte Rieder Musi mit der jungen Sängerin Judith Schweiger sorgte für Superstimmung. Es geht weiter am Donnerstag mit der großen Party unter dem Motto „Irgendwia und sowieso“. Versäumen Sie es nicht.

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Na, na - nur koa Neid. So fesch san de Madln in rettenbach und Pfaffing. Übrigens lauter Bar-Damen und eigentlich alle vom Dirndlverein. Nur oa Bursch hod se dazuagschmuggelt - ko ma vasteh. Schaun's moi genau ...

Na, na – nur koa Neid. So fesch san de Madln in Rettenbach und Pfaffing. Übrigens lauter Bar-Damen in da Festwoche und eigentlich alle zudem die Festdamen zum Jubiläum mit Fahnenweihe. Nur oa fescher Bursch hod se dazuagschmuggelt – ko ma ja vasteh. Schaun’s moi genau …

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