„Chancen für Existenzgründer gut“

Das Wagnis Selbständigkeit: Beim Gründerpreis des Landkreises anmelden

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wagnisLandkreis – Die Wirtschaft brummt. Daher sind die Voraussetzungen gut, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen.“ Damit dieses Wagnis gelingt, gibt es jetzt zum zweiten Mal den Gründerpreis Rosenheim. Interessierte, die über eine Existenzgründung nachdenken, können sich bis Mitte September mit ihrer Geschäftsidee anmelden. Der Wettbewerb hat eine hohe Bedeutung. Heute im Rahmen einer Pressekonferenz im Landratsamt waren sich alle einig: Die Wirtschaft in Stadt und Landkreis Rosenheim sei stark und dynamisch. Aber auch sie brauche regelmäßig neue Impulse und dafür sorgen Existenzgründer …

Landrat Wolfgang Berthaler konnte heute im Landratsamt Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling Alfons Maierthaler, Vertreter von Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer und die Unternehmerin Astrid Balk begrüßen.

Existenzgründer würden mit ihrer Geschäftsidee dazu beitragen, dass es unserem Wirtschaftsraum gut gehe, sagte die Oberbürgermeisterin. Das „Sich-selbständig-machen“ sei aber nicht einfach, schränkte der Landrat ein: Es brauche eine umfassende Förderung. Auch Alfons Maierthaler riet zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der eigenen Geschäftsidee: Je besser eine Existenzgründung vorbereitet sei, desto geringer sei die Gefahr des Scheiterns.

Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling sieht aufgrund der positiven Wirtschaftslage gute Voraussetzungen für die Gründung eines Unternehmens. Maierthaler wies zudem auf die Möglichkeit hin, als Existenzgründer eine bestehende Firma zu übernehmen, da derzeit viele Unternehmer keine geeigneten Nachfolger finden.

Auch Dr. Thomas Kürn, bei der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern für Existenzgründung und Unternehmensförderung zuständig, betonte die fundierte Vorbereitung einer Gründung. Bei einer Umfrage unter mehr als 3.000 Jungunternehmern in Stadt und Landkreis Rosenheim kam unter anderem heraus, dass zwei Drittel ein abgeschlossenes Studium oder eine Ausbildung haben sowie zwei Drittel als Einzelunternehmen tätig sind. Beinahe jeder Zweite ist Dienstleister und fast ein Drittel beschäftigt Arbeitnehmer.

Ein großes Lob für den Gründerpreis gab es von Hartmut Drexel von der Handwerkskammer für München und Oberbayern. Seit 16 Jahren beteiligt er sich bei Gründerpreisen in Oberbayern, der Gründerpreis Rosenheim 2013 sei aber der mit Abstand Beste gewesen, schwärmte Drexel. Den Interessenten für den kommenden Gründerpreis riet er, wer Biss und Ehrgeiz habe, der sollte es auch wagen.

Astrid Balk von der Marketingagentur B-Fusion vertrat mehrere regionale Unternehmen, die dem Wettbewerb als Partner und Sponsoren zur Seite stehen. Vor 25 Jahren hatte sie sich selbstständig gemacht und meinte heute: Sie hätte sich gewünscht, den Wettbewerb hätte es damals schon gegeben.

Die Teilnehmer am Gründerpreis Rosenheim 2015 können ab Oktober dieses Jahres an neun kostenlosen Workshops, unter anderem zu Themen wie Unternehmenskonzept, Marketing, Gründungsformalitäten, Finanzen und steuerliche Fragen teilnehmen. Jeder potentielle Existenzgründer erhält eine Beurteilung seiner Geschäftsidee von einer hochkarätig besetzten Jury. Die Besten werden im Frühjahr 2015 mit Preisen geehrt.

Für weitere Fragen steht die Wirtschaftsförderstelle des Landratsamtes Rosenheim telefonisch unter 08031 392 3211 zur Verfügung. Informationen und das Anmeldeformular finden sich zudem auf der Internetseite www.gruenderpreis-rosenheim.de.    

Heute wurde der Wettbewerb in einem Pressegespräch vorgestellt. Das Foto zeigt (von links) Alfons Maierthaler, den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, Dr. Thomas Kürn von der IHK für München und Oberbayern, Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, Landrat Wolfgang Berthaler und Hartmut Drexel von der Handwerkskammer für München und Oberbayern.

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