Sie haben Ihr Ziel erreicht, Marie …

Werbung für Fremdsprache: FranceMobil an Beruflicher Oberschule Wasserburg

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Gute und vielseitige Fremdsprachen-Kenntnisse gewinnen in der sich wandelnden Arbeitswelt weiter mehr an Bedeutung – schließlich gibt es immer mehr Firmen, die auf internationaler Ebene operieren. Deshalb ist es auch der Beruflichen Oberschule Wasserburg wichtig, die Schüler, die bisher nur über die obligatorischen Englischkenntnisse verfügten, dazu zu motivieren, noch eine weitere Fremdsprache zu erlernen. Besonders wirkungsvoll: Der direkte Kontakt. Zu diesem Glück verhalf Marie Quémerais, Lektorin am Institut français in München, die die Schule diese Woche besuchte, um im Rahmen einer Informationsveranstaltung für ihre Muttersprache Französisch zu werben.

Jeder Fremdsprachenunterricht lebt vom authentischen Material: Ob Musik, Filme, Zeitungsartikel, Werbeanzeigen von Firmen, kulinarische Spezialitäten, all diese Dinge gewähren Einblick in die fremde Kultur und Sprache und bieten Anlass, sich damit auseinander zu setzen.

Das Programm FranceMobil, eine in Deutschland von der Robert Bosch Stiftung und dem Institut français getragene Initiative, wurde ins Leben gerufen, um das Interesse der jüngeren Generation am wichtigsten Handelspartner innerhalb der EU, dem Nachbarland Frankreich, unmittelbar zu beleben. Seither kurven zwölf motivierte und motivierende Mitarbeiter in einem Renault Kangoos durch Deutschland – von Schule zu Schule, um Lernende aller Jahrgangsstufen und Schultypen für das Französische zu begeistern.

An der Beruflichen Oberschule Wasserburg wird Französisch als Wahlpflichtfach in der 12. und 13. Jahrgangsstufe angeboten. Schüler der 11. und 12. Klassen erhielten nun die Gelegenheit, in spielerischer Form ihre bisher erworbenen Kenntnisse anzuwenden, sich in die neue Fremdsprache einzuhören.

Mit ihrer natürlichen Ausstrahlung und abwechslungsreichen Aufgabenstellungen zog die Referentin das Publikum schnell in ihren Bann und animierte es zu konzentriertem Mitspielen, so dass die Zeit wie im Nu verging.

„Könnten wir den Unterricht nicht öfter mal so gestalten?“, fragten einige Teilnehmer mit schelmischem Unterton in Richtung ihrer Französischlehrerin am Ende der Veranstaltung. So lässt sich als Fazit des Nachmittags mit Marie Quémerais nur feststellen: Sie haben Ihr Ziel erreicht!

M. Storm-Propp

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