Rott entscheidet „Krimi” für sich

Basketball: Gegen den Tabellenzweiten MTSV Schwabing gelingt ein 73:71-Erfolg

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Einen wahren Krimi erlebten die Zuschauer im letzten Spiel des Jahres bei den Basketball-Rotter Damen. Gegen den Tabellenzweiten des MTSV Schwabing gelang den Rotterinnen ein 73:71-Erfolg. Nach zuletzt vier Siegen in Folge überwintert man mit einer Bilanz von fünf Siegen bei vier Niederlagen auf dem fünften Rang. 


Das Duell mit Schwabing gehört seit einigen Jahren zu den Spitzenspiel im Rotter Kalender, gehören die Schwabingerinnen um Liga-Topscorerin Jennifer Croft doch jährlich zu den Titelkandidatinnen.

Und mit dieser Einstellung begannen die Gäste auch das Spiel, schnelles Spiel nach vorn und immer ein Auge für die freie Mitspielerin. Aber auch die Rotter Ladies können diese Art Basketball spielen, Kapitänin Anja Sattler netzte mit den ersten beiden Angriffen auch ihre ersten beiden Dreipunktwürfe.

Die Partie ging hin und her und endlich haben die Rotterinnen wohl ihr Manko in der Chancenverwertung abgelegt. Immer wieder gelang es per Schnellangriff über Lisa Lutz abzuschließen. Die Centerspielerin erwischte einen Sahnetag und war am Ende mit 26 Punkten Topscorerin.

Aber die Gäste aus München zeigten den Rotterinnen leider nur allzuoft die Lücken in der Verteidigung auf und so endete das erste Viertel mit einer 25:22-Führung für Schwabing.

Den besseren Start in den zweiten Abschnitt erwischten dann das Team vom Inn. In kurzer Zeit drehten sie das Spiel, aber die Gäste blieben stets in Schlagdistanz.
Einen Treffer zum Zunge schnalzen gelang Anja Sattler Mitte des zweiten Viertels, mit Ablauf der Wurfuhr traf sie einen eng verteidigten Wurf zirka zwei Meter hinter der Dreipunktmarkierung zur 41:33-Führung. Bis zur Halbzeit konnten die Gäste den Rückstand auf einen Punkt verkürzen (44:43).

Den besseren Start ins die zweite Hälfte erwischten die Schwabingerinnen, sie gewannen das Viertel deutlich und gingen mit einem 58:52-Vorsprung in den letzten Spielabschnitt.

Und auch in diesem behielten die Gäste die Oberhand und konnten den Vorsprung sechs Minuten vor dem Ende auf  zehn Punkte erhöhen.

Trainer Peter Bauer: „Was in den letzten fünf Minuten passierte, spricht für die Mentalität dieser Mannschaft – alle ziehen an einem Strang und jede kämpft für das Team. Das erneut eine andere Spielerin Topscorerin war, ist in der Liga einmalig und zeigt unsere Ausgeglichenheit.“

Mit einem 17:5-Lauf in der Schlussphase drehten die Rotterinnen das Spiel und fügten den Gästen ihre zweite Saisonniederlage zu.

Die letzte Minute glich dabei einem wahren Hollywood-Thriller – mit 71:71 gingen die Rotterinnen  in ihren letzten Angriff und konnten erfolgreich abschließen. Im Gegenzug schafften es die Gäste nicht den Ball im Rotter Korb unterzubringen.

Die Freude kannte mit Ertönen der Schlusssirene keine Grenzen und alle lagen sich in den Armen.  Rott ist wieder da!

Es spielten: Lutz 26, Sattler 12 (4 erfolgreiche Dreipunktwürfe), Bayerl 9, Zeller 8, Neef 8, Aß 7, Pfeiffer 2, Lamers 1, Wallner, Schweiger

Und auch im Pokal sind die Rotter Damen eine Runde weiter. Durch die Spielabsage des ESV Staffelsee ziehen die Rotter Ladies kampflos in die nächste Runde ein. 

PB

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