„Meine Chance am Arbeitsmarkt“

Deutschlandweiten Woche der Menschen mit Behinderung auch in der Agentur für Arbeit Rosenheim

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Die Messe „Meine Chance am Arbeitsmarkt“, die im Rahmen der deutschlandweiten Woche der Menschen mit Behinderung in der Agentur für Arbeit Rosenheim stattfand, kam bei Ausstellern und Besuchern gut an.  „Ich freue mich, dass unsere Kunden das Angebot dieser Messe so gut angenommen haben und ein Großteil von ihnen der Einladung gefolgt ist“, sagte Astrid Schneider, die bei der Agentur für Arbeit Rosenheim das Team leitet, das Menschen mit Behinderung und Rehabilitationshintergrund betreut.

„Wir wollten ihnen durch diese Messe die Option bieten, sich neben ihren Möglichkeiten bei der Stellensuche über weitere Bereiche rund um das Thema Arbeit zu informieren.“ Deshalb waren die Aktiven Wirtschaftssenioren vertreten, die die Möglichkeiten einer selbständigen Tätigkeit aufzeigten. Zudem informierte die Diakonie Rosenheim unter anderem im Bereich Schuldnerberatung und Integration von Menschen mit Behinderung am ersten Arbeitsmarkt. Auch die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB), der Sozialverband VdK und der Integrationsfachdienst (ifd) Oberbayern-Südost waren vertreten.

Die Aussteller zeigten sich mit der Veranstaltung zufrieden: „Ich habe heute viele gute Gespräche geführt. Unter anderem habe ich mit Besuchern darüber gesprochen, was sie in ihrem Arbeitsalltag bisher erlebt haben und wie sie sich bei einem neuen Arbeitgeber, trotz ihrer Einschränkungen, überzeugend präsentieren können“, sagte Astrid Schlegel, Leiterin des ifd Region Oberbayern-Südost. Auch Manuela Pinto Batista von der EUTB berichtete über einen informativen Austausch: „Da kam eine 57Jährige und sagte, dass sie doch sowieso keine Chance habe wieder eine Arbeit zu finden, weil es so viele junge Bewerber gebe“, meinte sie. „Ich habe dann erklärt, dass das Alter keine Belastung, sondern ein Erfahrungsschatz ist, den zahlreiche Arbeitgeber zu schätzen wissen.“

Auch die Besucher reagierten positiv auf die Messe: „Ich habe mich über die Möglichkeiten der beruflichen Rehabilitation sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf informiert“, erzählte eine Kundin. Eine andere berichtete, dass sie gerade ihre Weiterbildung als Betreuerin für ältere Menschen abgeschlossen und bei der Veranstaltung ein interessantes Stellenangebot gefunden habe, auf das sie sich bewerben wolle. Ein weiterer Kunde suchte das Gespräch mit einer Ansprechpartnerin der Agentur für Arbeit, um sich über Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Garten- und Landschaftsbau zu informieren.

Abgerundet wurde die Messe durch ein vielseitiges Angebot der Agentur für Arbeit Rosenheim: Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Roswitha Möbus, die die Veranstaltung zusammen mit Astrid Schneider organisiert hatte, zeigte sich angetan über das große Interesse der Besucher für alle Bereiche. Bernhard Schober, EURES-Berater bei der Agentur für Arbeit Rosenheim, informierte Kundinnen und Kunden, die sich für eine Arbeitsstelle in Österreich interessierten, bezüglich Sozialabgaben und Steuern. Personalberater Hans Ziegler stand Rede und Antwort zu Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten bei der Bundesagentur für Arbeit und knüpfte einige Kontakte. Auch Melanie Rössler, Ansprechpartnerin für den beruflichen Wiedereinstieg und Tanja Bueberger, Reha-Vermittlerin, zogen nach der dreistündigen Veranstaltung ein positives Resümee: „Die Leute waren sehr motiviert. Wir konnten den Kunden Stellenangebote mitgeben und haben einiges auf den Weg gebracht.“

 

Foto: Astrid Schlegel und Katharina Poland (rtechts) vom Integrationsfachdienst Oberbayern-Ost sprachen mit Besuchern über deren Berufserfahrung und gaben Ratschläge für die Stellensuche.

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