Im Meridian sexuell belästigt

Junge Italienerin kann Zugbegleiter informieren, der die Polizei einschaltet

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Eine sexuelle Belästigung im Meridian meldet die Bundespolizei am heutigen Dienstagnachmittag. In der Nacht auf den vergangenen Sonntag ist eine junge Frau (21) – nach ersten Ermittlungen der Bundespolizei – im Meridian von München nach Prien belästigt worden. Ein 29-jähriger Deutscher, Angehöriger einer dreiköpfigen Gruppe, habe die junge Italienerin zunächst verbal und später auch körperlich belästigt.

Gegen Mitternacht war die 21-Jährige am Münchner Hauptbahnhof mit dem Zug losgefahren. Am Ostbahnhof seien die drei Deutschen im Alter von etwa 30 Jahren zugestiegen und haben sich neben die junge Frau gesetzt. Einer der Männer habe sich an sie gelehnt. Diesen Annäherungsversuch habe die italienische Staatsangehörige mit deutlichen Worten unterbunden, so die Polizei.

Im Verlauf der Fahrt vernahm die Geschädigte weiterhin anzügliche Kommentare und Drohungen der drei Männer. Einer von ihnen habe die junge Frau massiv bedrängt und versucht, sie zu berühren. Daraufhin habe sich die 21-Jährige an den Zugbegleiter gewandt, der sofort die Bundespolizei informiert hat, heißt es weiter.

 

Am Bahnhof in Prien nahmen die Beamten die Daten aller Beteiligten auf und führten erste Befragungen durch.

Die Ermittler der Bundespolizei gehen davon aus, dass andere Zuginsassen den Vorfall beobachtet haben und sachdienliche Hinweise geben können. Zeugen werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Rosenheim unter 08031/8026-2102 zu melden.

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