Ein neuer Rekord dank „Live-Haftigkeit" und kopfüber in ein Standl mit Luftballons

Bei bestem Wiesn-Wetter startete gestern der sechste Tag des Rosenheimer Herbstfestes. Schon am Nachmittag waren die Gassen gut besucht und abends riss der Besucherstrom auf dem Festplatz nie wirklich ab. Trotz des guten Besucheraufkommens häuften sich die Einsätze für die Rosenheimer Wiesenwache zum Glück nicht wesentlich mehr. Aber trotzdem gab es den ein oder anderen „Ausreißer“. Und ein neuer Rekord wurde aufgestellt. En bisheriger Topwert  …

„Stark präsent – new record“: die Wiesnwache ist auf dem Festgelände präsent und jederzeit Ansprechpartner, Auskunftsportal oder amtlicher Problem-Beseitiger. Diese Form der „Live-Haftigkeit“ auf der Loretowiese zeigte sich gestern mit einem neuen Wiesnwache-Fußstreifen-Rekord. 31.453 Schritte wurden von einem Angehörigen der Wiesnwache gestern erzielt.

Jugendschutz – Vielzahl von Kontrollen: Der Jugendschutz ist ein wichtiger Punkt und einer der Schwerpunkte der Rosenheimer Polizei. Vor allem wird das Umfeld in den Fokus bei Kontrollmaßnahmen genommen. Bei mehreren Jugendlichen wurden Zigaretten und E-Zigaretten gefunden. Auch Alkohol spielt eine Rolle, darunter häufig Hochprozentiger. „Vorglühen“ ist der Grund für die Mitnahme von Schnaps. So viel sollte allen klar sein: Die Rosenheimer Polizei nimmt die Sachen und Gegenstände konsequent ab und verständigt die Erziehungsberechtigten.

„Kinderbuch – oder doch Filmszene“: Die Kinderbuchgeschichte „Ein Luftballon geht auf die Reise“ oder Nachstellung von Szenen aus dem computer-animierten Film „Oben“ war dann wohl eher nicht die Absicht eines 40-jährigen Österreichers aus dem Bundesland Tirol. Aber vielleicht bei „Pleiten, Pech und Pannen“ wäre eine Sequenz denkbar. Jedenfalls war der Tiroler stark betrunken und stolperte mehr über den Festplatz, als dass er ging. Auf Höhe eines Verkaufsstandes mit Luftballons war es dann soweit. Die hirngesteuerte Körperkontrolle erreichte einen völligen Systemabsturz. Neustart nicht mehr möglich. Die Verbindungen von Kopf zu Fuß fiel wohl wegen seines Alkoholwerts von über drei Promille komplett aus und er krachte quasi kopfüber in den Stand der Ballone. Die Wiesnwache leitete entsprechende Luftrettungs-Maßnahmen ein und erntete vom 40-Jährigen nur abfällige Bemerkungen. Folge = Wiesnverbot.

 

 

 

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