„Basst`s auf Eure Radl auf": Das rät die Polizei dringend nach mehreren Diebstahls-Anzeigen

  Der gestrige Dienstag auf dem Rosenheimer Herbstfest: Die Gassen waren schon tagsüber bei bestem Wetter gut gefüllt und auch abends war der Festplatz freudig besucht, resümiert heute die Polizei. Aber: Basst`s auf Eure Radl auf – diesen Rat geben die Beamten nicht ohne Grund. Damit ist die Empfehlung gemeint, die Räder mit entsprechend geeigneten, stabilen Ketten-, Bügel- oder Faltschlössern zu sichern. Dünne Ketten, oder Speicherschlösser seien meistens nicht der beste Diebstahlsschutz. Auch könne das Verschließen mit fest im Boden verbauten, verankerten Gegenständen die Diebe davon abhalten, die Räder trotz Schlösser einfach wegzutragen. Derzeit liegen der Rosenheimer Polizei mehrere Diebstahls-Anzeigen von Fahrrädern im Umfeld des Festgeländes vor. Der Sachschaden liegt bei einigen tausend Euro.

Geht gar nicht – ein Verhalten, dass nur mit „ein No Go“ zu beschreiben ist, so die Polizei, legte ein 47-jähriger Italiener an den Tag. Beim Verlassen des Festgeländes gegen 23 Uhr schlug er einer 19-Jährigen auf deren Gesäß. Dem mit über 1,50 Promille alkoholisierten Mann aus Bozen wurde ein Wiesnverbot ausgesprochen. Ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung wurde gegen ihn eingeleitet.

Warum – weshalb – wieso – drei Wörter, die meist Fragen aufwerfen. Doch auch die Wiesnwache konnte dazu nicht sofort eine Antwort geben. Wieso sich ein 43-jähriger Mann aus Stephanskirchen in einem alkoholisch, verkaufenden „Trauben-Betrieb“ aufführte und wieso er nicht einfach ging, blieb sein Geheimnis. Vielleicht lag es auch an der berauschend wirkenden Flüssigkeitsaufnahme, die ein Ergebnis von rund 1,50 Promille beim 43-Jährigen ergab. Doch offenbar wirkte dann doch die deutliche Ansprache der Wiesnwache: Einem Platzverweis kam der Mann dann nach …

 

 

Schaufenster