Lagerfeuer-Romantik endete gestern mit Faustschlägen und Verletzungen

In einer Gemeinschaftsunterkunft in der Rosenheimer Gießenbachstraße saßen gestern Abend drei Männer um ein kleines Lagerfeuer. Gegen 22.45 Uhr verfiel das Gespräch in eine rege Diskussion und mündete in ein Streitgespräch. Ein 40-Jähriger sowie sein gleichaltriger Streitpartner hatten dabei ein besonders Problem zu lösen. Für beide stand offenbar fest, dass sie jeweils der alleinige „King“ seien. Durch gegenseitiges Anschreien, wer denn nun der wahre König sei, eskalierte die Situation, so die Polizei am heutigen Donnerstag.

Einer zog den anderen vom Stuhl herunter, so dass er beim Herunterfallen mit der Hand auf seiner festgehaltenen Bierflasche landete und sich durch Splitter leicht verletzte. Der Verletzte wiederum stand vom Boden auf und schlug nun mit der Faust auf seinen Konkurrenten ein.

Die alarmierte Polizei trennte das Duo. Beide waren stark alkoholisiert mit Werten von rund zwei Promille.

Die Verletzungen wie Prellungen, Schürfwunden und kleinere blutenden Wunden mussten vor Ort nicht medizinisch versorgt werden.

Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wurde eingeleitet.

Beide gingen dann in ihre Zimmer, nach Erteilung von polizeilichen Platzverweisen. Aber auch die Polizei konnte nicht klären, wer jetzt der „King“ ist und gab den beiden den Rat, die herrschaftlichen Verhältnisse im nüchternen Zustand zu klären.

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